Schmeckt und ist gesund – das gilt nicht nur für Obst und Gemüse, sondern auch für viele Kräuter. Dazu gehört auch der echte Salbei, denn die Gewürzpflanze ist zugleich auch eine Heilpflanze. Die in ihr enthaltene Rosmarinsäure und weiteren Inhaltsstoffe wirken desinfizierend und verdauungsfördernd. Er ist ein bewährtes Mittel bei Halsschmerzen und hemmt das übermäßige Schwitzen.
Der Echte Salbei (Salvia officinalis), auch als Garten- oder Küchensalbei bekannt, ist aus der mediterranen Küche kaum wegzudenken. Aber auch bei uns gehört er zu den Kräutern, die gerne im Garten oder in Töpfen auf dem Küchenfester angebaut werden und so stets für den guten Geschmack im Essen bereitstehen.
Der Name „Salbei“ ist vom lateinischen salvare bzw. salvus abgeleitet, und dies bedeutet „heilen“ bzw. „gesund“. Viel deutlicher kann man eigentlich nicht mehr darauf hinweisen, dass es sich hier (auch) um eine Heilpflanze handelt. Als traditionelle Pflanze wird Salbei von jeher in Kloster- und Bauerngärten angebaut. Er ist aber nur bedingt winterhart und benötigt in unseren Breitengraden etwas Schutz gegen die Kälte.
Salbei – natürlicher Helfer bei Halsschmerzen und Schwitzen
Der charakteristische Duft, den die Salbeiblätter verströmen, kommt von den enthaltenen ätherischen Ölen. Weitere Bestandteile, denen aus gesundheitlicher Sicht Bedeutung zukommt, sind Bitter- und Gerbstoffe, allen voran Rosmarinsäure und Flavonoide. Diese Inhaltsstoffe wirken insgesamt adstringierend (zusammenziehend) und eignen sich dabei ideal bei Beschwerden im Hals- und Rachenbereich. So wirkt Salbei im Hals und Rachen desinfizierend und abschwellend bei Entzündungen oder Halsschmerzen. Bei Beschwerden in der Mundhöhle wie Zahnfleischbluten, Zahnfleischentzündung oder Aphthen kann Salbei als Gurgellösung beruhigend eingesetzt werden. Für diese Anwendungen eignen sich Salbeiblätter, die Sie als Eigenprodukt ApoLife Salbei Tee in Arzneibuchqualität erhalten. Für eine Spülung oder Gurgellösung werden die Blätter mit kochendem Wasser übergossen und 10 Minuten ziehen gelassen.
Mit einer kürzeren Ziehzeit von nur 2 bis 3 Minuten erhalten Sie dagegen einen Salbeitee zum Trinken, der krampflösend sowie verdauungsfördernd wirkt und somit bei Blähungen, leichtem Sodbrennen oder Durchfall auf natürliche Weise hilft.
Wenn es einmal im Hals kratzt oder die Stimmbänder gereizt sind, erhalten Sie mit den ApoLife Salbei Halspastillen einen praktischen Helfer, der sich auch perfekt für unterwegs eignet.
Die zusammenziehenden Effekte der Heilpflanze wirken auch auf die Schweißdrüsen. Diese werden verengt, wodurch sich die Schweißbildung reduziert. Diese Wirkung können Sie sich z.B. bei starkem Schwitzen, etwa bei Wechseljahrbeschwerden oder nächtlichem Schweiß zu Nutze machen. Fragen Sie hierzu nach ApoLife 40 Salbei forte. Dieses Eigenprodukt bietet die Wirkkraft des Salbeis in Form von Kapseln, die erfahrungsgemäß binnen zwei Stunden ihre transpirationsmindernden Eigenschaften entfalten.
Wo Licht ist, ist meist auch Schatten. Das gilt auch für die Heilpflanze Salbei. Sie enthält nämlich auch das ätherische Öl Thujon, das bei hoher Dosierung und langer Anwendungsdauer zu Kopfschmerzen und Schwindel führen kann, ja sogar Krämpfe oder bei Schwangeren Wehen auslösen kann. Deshalb sollten Schwangere, Stillende, Kleinkinder und Personen, die an Epilepsie leiden, die Heilpflanze unbedingt meiden.
Im Zweifelsfall fragen Sie die ApoLife Apothekerinnen und Apotheker, die Ihnen auch gerne Auskünfte erteilen über die Wirkungen der Heilpflanze, über die Ziehzeiten, die Anwendungsgebiete, über geeignete Präparate und die möglichen Risiken je nach Ihrer gesundheitlichen Verfassung.
Das Spurenenlement Eisen nimmt einen wichtigen Platz ein in unserem Stoffwechsel. Wenn Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Haarausfall auftreten, könnte dies ein Hinweis auf einen Eisenmangel sein. Dies lässt sich durch eine Blutuntersuchung abklären. Bei Einnahme von Eisen-Nahrungsergänzungen sollte darauf geachtet werden, dass Vitamin-C die Eisen-Aufnahme erhöht.
Da der Körper das für viele Stoffwechselprozesse benötigte Eisen nicht selbst herstellten kann, muss es von außen zugeführt werden. Solange es durch eine ausgewogene Ernährung ausreichend aufgenommen wird und der Körper ordnungsgemäß funktioniert, sollte es zu keinen Problemen mit der Eisenversorgung und dem Stoffwechsel kommen.
Gute Eisenlieferanten sind dabei:
auf tierischer Basis: rotes Fleisch, Leber, Blutwurst, Rinderschinken und Fisch
auf pflanzlicher Basis: Weizenkleie, Kürbiskerne, Sesam, Quinoa, Hülsenfrüchte, Soja, Kakao und Spinat.
Vielfältige Ursachen für Eisenmangel
Frauen benötigen rund 15 mg, Männer 10 mg Eisen pro Tag. Ein erhöhter Bedarf entsteht durch vegetarische oder vegane Ernährung, ebenso durch Schwangerschaft, Stillzeit, Wachstum oder Leistungssport. Daneben können auch bestimmte Medikamente unseren Körper bei der Eisenaufnahme behindern, u.a. nichtsteroidale Antirheumatika, Magenschoner, Protonenpumpenhemmer oder die parallele Gabe von Zink, Kupfer, Mangan oder Kalzium. Eine weitere Ursache für Eisenmangel sind Blutverluste, etwa durch Verletzungen, Operationen, starke Regelblutungen oder eine Blutung im Magen-Darm-Trakt.
Wer nicht nur mit dem Taschenrechner herumlaufen möchte, tut gut daran, seinen Eisenspeicher durch eine regelmäßige Blutuntersuchung überwachen zu lassen. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Haarausfall können auf einen Eisenmangel hindeuten. Andererseits ist aber auch ein Zuviel an Eisen (Eisenüberladung) kritisch.
Bei einem bereits festgestellten Eisenmangel oder auch zur Vorsorge könne Nahrungsergänzungsmittel helfen, den Eisenspeicher zu regulieren. Dabei sind jedoch einige Dinge zu beachten: Da die Dosierung von Alter, Geschlecht und Lebensumständen abhängen, sollte die Einnahme mit einem Arzt oder in der Apotheke abgesprochen werden. Weiters ist sogenanntes zweiwertiges Eisen ideal, da dies vom Körper besser verwertet werden kann. Zudem wird eine verbesserte Aufnahme durch die zusätzliche Einnahme bzw. Kombination von Vitamin-C erreicht.
Die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke empfehlen Ihnen in diesem Zusammenhang das Eigenprodukt ApoLife 31 Eisen plus, das zudem Vitamin B12 sowie Serin zur Unterstützung des Energiestoffwechsels enthält.
„Hopfen und Malz – Gott erhalt’s“ – diesen Bierbrauerspruch kennen vor allem die älteren Menschennoch. Während der Bierkonsum in der heutigen Zeit eher kritisch gesehen wird, kann der Hopfen selbst sich noch immer als Heilpflanze behaupten. In der Volksmedizin wird er schon seit Jahrhunderten geschätzt. Er gilt als beruhigend, schlaffördernd und angstlösend und wird gerne bei Wechseljahrbeschwerden eingesetzt.
Dass der Echte Hopfen (Humulus lupulus) kein naturheilkundliches Stiefkind ist, zeigen die Auszeichnungen, mit denen die Heilpflanze bereits geadelt wurde: 2007 wurde er durch den „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres ernannt, 2026 hat ihn die „Herbal Medicinal Products Platform Austria“ als Österreichische Arzneipflanze des Jahres gewählt.
Die ursprünglich in Europa, Westasien und Nordafrika beheimatete Pflanze wird inzwischen weltweit als Kulturpflanze angebaut, wobei die USA, Bayern, Polen, Tschechien und Slowenien die größeren Anbaugebiete verzeichnen. Während für das Bierbrauen eher die geschmacklichen und konservierenden Eigenschaften aufgrund der ätherischen Öle bedeutsam sind, setzt die Naturheilkunde auf andere Eigenschaften und Wirkungen der Inhaltsstoffe:
Hopfen wirkt beruhigend und schlaffördernd
Bitterstoffe und Flavonoide: Diese wirken beruhigend, schlaffördernd und angstlösend, weshalb Hopfenprodukte gerne bei Schlafstörungen, Angstzuständen und nervöser Unruhe eingesetzt werden. Besonders bewährt hat sich dabei die Kombination von Hopfen mit Baldrian und Melisse.
Phytoöstrogen 8-PN: Das im Hopfen enthaltene 8-Prenylnaringenin wirkt leicht wie Östrogen, weshalb er auch bei Wechseljahrbeschwerden (Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Schlafproblemen) zur Anwendung kommt.
Lupulone (β-Säuren): Diese Inhaltsstoffe wirken antibakteriell.
Daneben deuten neuere Untersuchungen auf entzündungshemmende und antioxidative Effekte hin. Ebenso diskutiert werden ein positiver Einfluss auf das Gedächtnis und die kognitive Leistungsfähigkeit bei älteren Personen, ja sogar eine mögliche antikanzerogene Wirkung ist Gegenstand der wissenschaftlichen Forschungen.
Hopfen ist allgemein gut verträglich, sofern die üblichen Dosierungen nicht überschritten werden. Falls Sie allerdings gleichzeitig andere beruhigenden Arzneien einnehmen, sollten Sie dies ärztlich abklären.
Die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke helfen Ihnen gerne weiter bei Fragen um Hopfenpräparate und empfehlen Ihnen für Ihre Anwendungswünsche geeignete Präparate.
Mangelnde Bewegung und Übergewicht sind Risikofaktoren für einen Typ-2-Diabetes. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der körpereigene Prozess der Energiegewinnung aus Glukose. Entscheidend ist hier ein stabiler Blutzuckerspiegel, der wiederum durch die Ernährung beeinflusst wird. Das Eigenprodukt ApoLife Zuckerstoffwechsel kann als Nahrungsergänzungsmittel einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung des Zuckerstoffwechsels leisten.
Korrigiert man den alltagssprachlichen Begriff „Zuckerstoffwechsel“ in die physiologische Bezeichnung „Glukosestoffwechsel“, wird bereits deutlich, welche Prozesse hier gemeint sind: Grob gesagt nimmt der Körper Glukose aus der Nahrung auf und verteilt diese im Blut, so dass sie den Zellen zur Energiegewinnung zur Verfügung steht.
Energiegewinnung: Aus Kohlenhydraten entsteht Glukose
Vereinfacht beschrieben sieht dies wie folgt aus:
1. Im Rahmen der Verdauung werden Kohlenhydrate, etwa aus Brot, Reis, Obst oder süßen Speisen, im Magen-Darm-Trakt zu Glukose abgebaut.
2. Damit steigt der Blutzuckerspiegel an.
3. Die Bauchspeicheldrüse schüttet nun Insulin aus. Dieses Hormon hilft den Zellen, die Glukose aufzunehmen und direkt zu verarbeiten oder für später zu speichern.
4. Der Blutzuckerspiegel normalisiert sich wieder, u.a. durch Bewegung oder Ernährungspausen.
5. Die Bauchspeicheldrüse schüttet nun ein anderes Hormon aus, nämlich Glukagon. Damit wird gespeicherte Energie, etwa Glykogen aus der Leber, wieder freisetzt.
Durch diese Abläufe ist sichergestellt, dass der Blutzuckerspiegel stabil und im Gleichgewicht bleibt – eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass unser Organismus möglichst optimal funktioniert.
Entscheidend für den Blutzuckerspiegel: Einfache oder komplexe Kohlenhydrate
Was so einfach klingt, hat aber mehrere Haken. Einer davon sind die Kohlenhydrate. Es ist nämlich nicht egal, woher diese stammen. Denn je nach Herkunft haben sie gegensätzliche Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel.
Einfache Kohlenhydrate stammen aus Zucker, Limonaden oder Weißmehlprodukten. Sie werden schnell aufgenommen. Der Blutzuckerspiegel steigt rasch an, fällt aber dann auch ebenso schnell wieder ab. Typische Folgen sind Heißhunger und Müdigkeit. Komplexe Kohlenhydrate stammen aus Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten oder Gemüse. Aufgrund der vielen wertvollen Ballaststoffe werden sie langsamer verdaut. Das Sättigungsgefühl hält länger an, der Blutzuckerspiegel bleibt relativ stabil.
Daraus ergeben sich recht einfache Regeln für die Ernährung:
Möglicher Verzicht auf Produkte, die vorwiegend einfache Kohlenhydrate bieten, wie Zucker, Weißmehlprodukte, Limonaden, (meist sehr zuckerhaltige) Fertigprodukte. Süße Snacks nur in Maßen genießen. Stattdessen auf Kombinationen mit Eiweiß sowie gesunden Fetten (Vollkornbrot mit Topfen, Joghurt mit Nüssen) achten. Vollkorn, Naturreis und Obst liefern komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Wasser oder ungesüßter Tee ist eine gesündere Alternative zu Süßgetränken. Ausreichende Pausen zwischen den Mahlzeiten, d.h. möglichst wenige Zwischenmahlzeiten und Snacks, die die Bauchspeicheldrüse in Aufruhr bringen und den Blutzuckerspiegel ständig schwanken lassen.
Ebenfalls wichtig ist ausreichende Bewegung. Dabei verbrennen die Muskeln auch ohne viel Insulin Glukose, und der Blutzuckerspiegel wird auf natürliche Weise gesenkt. Dazu genügt bereits ein Verdauungsspaziergang. Besser ist regelmäßige moderate Bewegung. Die allgemeine Empfehlung lautet hier: etwa 150 Minuten mit Radfahren, Schwimmen oder zügigem Gehen. Dies beugt im Übrigen auch Übergewicht vor.
Weitere Empfehlungen sind ausreichender Schlaf (7-8 Stunden), mit dem Rauchen aufhören und den Alkoholkonsum einschränken.
Mit der Umsetzung dieser Empfehlungen halten Sie nicht nur Ihren Blutzuckerspiegel in Schach, sondern beugen auch Übergewicht und Typ-2-Diabetes vor.
Zur Unterstützung und Optimierung des Blutzuckerspiegels empfehlen Ihnen Ihre ApoLife Apothekerinnen und Apotheker das hochwertige Eigenprodukt ApoLife Zuckerstoffwechsel, aufgeteilt in eine Morgenkapsel mit Zimt-Extrakt, Chrom, den antioxidativen Vitaminen D, B1, B6, Folsäure, OPC und den verstärkenden Pfefferextrakt Piperin sowie eine Abendkapsel mit Bittermelone-Extrakten in Kombination mit den Spurenelementen Zink und Molybdän. Bei Fragen zur Wirkweise und Anwendung beraten Ihre ApoLife Apothekerinnen und Apotheker Sie gerne weiter.
Neben den heimischen Heilpflanzen rücken auch immer wieder exotische Pflanzen in den Fokus, die in der dortigen regionalen Heilkunde bereits lange etabliert sind. Dazu gehört auch der in der TCM verwendete Tragant (Astragalus). Er kommt zum Einsatz bei Erschöpfung und Stress und in Phasen der Rekonvaleszenz. Aber auch das Immunsystem profitiert von Tragant, weshalb er auch zur Stärkung der Abwehrkraft angewendet wird.
Der Tragant, botanische Bezeichnung Astragalus membranaceus, ist bei uns unter den volkstümlichen Namen Bocksdorn und Bockshornklee bekannt und wird auch gerne in der Küche als Gewürz verwendet, vor allem als Brotgewürz.
Die Pflanze stammt ursprünglich aus der Mongolei, Nordchina und Korea, was ihr auch zu ihrem Namen „Mongolischer Tragant“ verholfen hat. Das krautige Gewächs kam bereits früh zu uns nach Mitteleuropa, und schon Hildegard von Bingen schätzte ihre positiven Wirkungen auf die Gesundheit.
Bereits seit über 4.000 Jahren in der TCM eingesetzt
Die Wirkungen von Huang Qi, wie der Tragant in China genannt wird, sind jedoch schon bedeutend länger bekannt. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird sie bereits über 4.000 Jahren zur Stärkung des „Qi“ eingesetzt, das eng mit dem Immunsystem verbunden ist. Typische Anwendungsgebiete sind dabei auch Energiemangel, Erschöpfung und Müdigkeit sowie Entgiftung. Die aktuelle chinesische Heilkunde empfiehlt Astragalus auch bei allgemeiner Schwäche und bei Allergien.
Die westliche Heilkunde hat den Tragant inzwischen ebenfalls entdeckt und setzt ihn ähnlich ein, wobei neben dem positiven Effekt auf das Immunsystem und die Stärkung der Abwehrkraft auch Stress und Rekonvaleszenz zu den Anwendungsgebieten zählen.
Im Wesentlichen sind es drei Wirkstoffe, die aus der Wurzel der Pflanze extrahiert werden und die sie so wertvoll machen:Polysaccharide (haben eine günstige Wirkung auf den Blutzuckerspiegel, unterstützen das Herz sowie die Blutgefäße, wirken zellschützend und möglicherweise auch antiviral), Isoflavonoide und Saponine (wirken entzündungshemmend und antioxidativ). Hinzu kommen wertvolle Mineralstoffe, insbesondere Kalzium, Eisen und Selen.
Ihre ApoLife Apothekerinnen und Apotheker beraten Sie gerne zu Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten von Tragant-Präparaten. Besonders hervorzuheben ist hier das Eigenprodukt ApoLife 15 Abwehrkraft. Es kombiniert die Wirkungen des Tragant mit Vitamin C der Acerola und mit Cistus (Zistrose) sowie dem wichtigen Spurenelement Zink. Es bildet so einen wahren Booster für das Immunsystem und unterstützt die Stärkung Ihrer Abwehrkraft.
Unsere mentale Balance kann durch viele Faktoren gestört werden. Das kann übermäßiger Stress sein, eine größere Belastung, aber auch eine ständige Stimmungsschwankung. Die Folge ist ein gestörter Schlaf, und so entsteht ein gefährlicher Kreislauf. Hier kann das Produkt ApoLife 17 Mentale Balance helfen, über das Glückshormon Serotonin nicht nur die Schlafqualität zu verbessern. Es wirkt auch nervenstärkend und kann so dazu beitragen, den Problemen des Alltags gelassener entgegenzutreten.
Da wir mit der täglichen Nahrung nicht alle wichtigen Nährstoffe in ausreichendem Maße zu uns nehmen, helfen Nahrungsergänzungen, solche Mängel auszugleichen. Ein solches Mittel ist auch das Eigenprodukt ApoLife 17 Mentale Balance.
Wie der Name bereits andeutet, zielt es darauf ab, gedrückte Stimmung zu überwinden und wieder Licht ins Dunkel der trüben Gedanken und Befindlichkeiten zu bringen.
Mit Pflanzenpower gegen die Stimmungsschwankung
Das Produkt basiert im Wesentlichen auf pflanzlichen Bestandteilen, die in der Naturheilkunde schon lange gegen Stimmungsschwankungen und zur Stärkung der Nerven eingesetzt werden. Die afrikanische Schwarzbohne liefert eine Vorstufe des Glückshormons Serotonin sowie viele Antioxidantien, die als Wunderwaffe gegen oxidativen Stress durch freie Radikale und Umwelteinflüsse gelten. Die Sojabohne liefert Phosphatidylcholin, das nicht nur nervenstärkend wirkt, sondern auch Stimmungsschwankungen entgegenwirken kann. Als dritter im Bunde gesellt sich Vitamin B6 hinzu. Es hilft bei Ermüdungserscheinungen und unterstützt die Psyche und das Nervensystem.
Diese Kombination aus wertvollen und hochwirksamen Komponenten hilft somit nicht nur, besser mit Stress klarzukommen, sondern reduziert auch Stimmungsschwankungen und fördert die Schlafqualität.
Die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke empfehlen das Produkt allerdings nicht nur bei den beschriebenen Stimmungs- und Gemütszuständen. Da Serotonin das Hungergefühl beeinflusst und das Sättigungsgefühl regulieren hilft, kann ApoLife 17 Mentale Balance auch bei Diäten eine sinnvolle Ergänzung sein. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist der berüchtigte Winterblues infolge des Sonnenlichtmangels im Winter. Damit ist das Produkt auch eine gute Alternative zu Johanniskraut-Präparaten, auf die in einigen Fällen verzichtet werden sollte.
Bei Fragen zu den einzelnen Wirkstoffen, zur Anwendung und Dosierung beraten die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke Sie gerne weiter.
Damit die Nährstoffaufnahme im Darm optimal funktioniert, tummeln sich im Darmmikrobiom eine Fülle von Mikroorganismen. Da dieses Gleichgewicht z.B. durch Antibiotika oder Durchfall schnell zerstört werden kann, muss es nach einer solchen Belastung wieder hergestellt werden. Und dies kommt letztlich auch dem Immunsystem zugute.
Wer den Darm nur als Verdauungs- und Ausscheidungsorgan betrachtet, tut diesem Organ zutiefst Unrecht. Immerhin ist er 4,5 bis 6 Meter lang. Würde man ihn auseinanderfalten, ergäbe dies eine Fläche von 32 Quadratmetern. Würde man ihn komplett auseinanderfalten, also inklusive aller seiner Darmzotten, ergäbe dies eine Fläche von 250 bis 500 Quadratmetern, manchen Schätzungen zufolge auch bis zu 600 Quadratmetern. Zum Vergleich: Ein Tennisfeld ist etwa 260 Quadratmeter groß.
Unser Darm, der unbekannte Lebensraum
Damit aber nicht genug der Superlative: Der Darm ist ein Lebensraum für zahlreiche Bakterien, Pilze und Urbakterien. Alleine die geschätzt über 100 Billionen Bakterien ergeben zusammen eine Biomasse von 1,5 kg. Alle diese Kleinstorganismen leben symbiotisch mit uns. Sie sind unverzichtbar bei der Verwertung der Nahrung und der Nährstoffaufnahme. Idealerweise befinden sie sich im für den jeweiligen Menschen optimalen Gleichgewicht, und ein perfektes Darmmikrobiom ist der Schlüssel zu einem gesunden Immunsystem. Denn – und hier kommt der nächste Rekord – annähernd 70 Prozent der Immunzellen im menschlichen Organismus befinden sich im darmassoziierten lymphatischen Gewebe.
Das mikrobiotische Gleichgewicht im Darm kann durch viele Faktoren gestört werden. Das beginnt bei einseitiger Ernährung, geht weiter über chronischen Stress bis hinzu kurzfristigen oder gar dauerhaften Erkrankungen. Auch Medikamente, die ja den Darm passieren, können einen negativen Einfluss auf das Darmmikrobiom haben. Eine typische kurzfristige Erkrankung ist Durchfall. Durch die häufige, massive Darmentleerung werden zahlreiche Mikroorganismen mit aus dem Darm transportiert und fehlen folglich an Ort und Stelle. Ein typischer medikamentöser Eingriff in die Darmflora ist eine Antibiotika-Kur. Diese Medikamente dienen zwar dazu, „böse“ Mikroorganismen zu zerstören. Da sie aber zwischen den „guten“ und den „bösen“ nicht unterscheiden können, bedeutet dies eine Radikalkur. In solchen Fällen ist es dringend erforderlich, die Darmflora wieder aufzubauen.
Generell ist es wichtig, die Darmgesundheit aktiv zu unterstützen und negative Einflüsse zu vermeiden. Während Alkoholkonsum, viel rotes Fleisch, Übergewicht, Fettleibigkeit, Rauchen und Stress regelrecht Gift für das Darmmikrobiom bedeuten, stehen auf der Positiv-Liste ein gesunder Lebensstil mit ballaststoffreicher, ausgewogener Ernährung, ausreichender Flüssigkeitszufuhr, Stressvermeidung und regelmäßiger Bewegung.
Und davon profitiert nicht nur der Darm, sondern in der Folge auch das Immunsystem.
In der Werbung für Gesundheitsprodukte taucht der Begriff immer wieder auf: Coenzym Q-10. Selten wird aber dabei erklärt, dass dieser Stoff unseren Zellen zur Energiegewinnung dient und zudem antioxidativ wirkt. Die körpereigene Produktion lässt jedoch im Alter nach, so dass eine Supplementierung erforderlich ist. Hinzu kommen äußere Faktoren. So können Statine die Q-10-Bildung hemmen. Bei Migräne oder Diabetes ist ebenfalls eine Ergänzung sinnvoll.
Das Coenzym mit der kryptischen Bezeichnung Q10 heißt eigentlich „Ubichinon“. Dieses Wort ist von dem lateinischen Wort „ubique“ abgeleitet, was übersetzt „überall“ bedeutet. Und damit wird auch schon deutlich, wo der Stoff im Körper anzutreffen ist: nahezu überall. Besonders reichlich kommt es vor in Herz, Nieren, Leber und in der Muskulatur. All diesen ist gemeinsam, dass sie einen hohen Energiebedarf haben. Dass Q10 dort so stark vertreten ist, kommt nicht von ungefähr, denn es ist ein unverzichtbarer Stoff zur Energiegewinnung in den Kraftwerken unserer Zellen, den Mitochondrien.
Daneben ist Q10 wesentlich an der Umwandlung von Nährstoffen in Energie beteiligt. Es wirkt zudem antioxidativ und regeneriert verbrauchtes Vitamin E, das ebenfalls antioxidativ wirkt.
Deshalb sollte das Coenzym immer ausreichend im Körper vorhanden sein. Ist dies nicht mehr der Fall, d.h. wenn der Q10-Spiegel sinkt, werden viele Stoffwechselprozesse verlangsamt. Typische Symptome für einen niedrigen Q10-Spiegel sind Leistungsabfall und Müdigkeit. In diesem Fall ist es sinnvoll, Q10 zu ergänzen.
Q10-Produktion sinkt im Alter und bei Diabetes
Für einen sinkenden Q10-Spiegel kommen viele Faktoren in Betracht:
Alter: Die körpereigene Produktion des Coenzyms sinkt bereits recht früh. Mit etwa 40 Jahren sind es nur noch 70%, mit etwa 80 Jahren sogar nur noch 20%.
Medikamente: Bestimmte Medikamente wie Statine zur Senkung des Blutfetts wirken sich ebenfalls negativ auf die Q10-Produktion aus.
Erkrankungen: Bei Diabetes mellitus sinkt der Q10-Spiegel. Bei Herz-Kreislauferkrankungen, erhöhtem Blutdruck, Zahnfleischerkrankungen und Migräne wirkt sich eine Q10-Gabe ebenfalls positiv aus.
Sport: Wer Sport treibt oder sich in Rekonvaleszenz befindet, profitiert ebenfalls von einer Q10-Zufuhr.
Für eine, wenn auch eher geringfügige Q10-Zufuhr sollte der Ernährungsplan mit Nüssen, fettem Fisch (Makrelen, Sardinen), Fleisch, Spinat, Kohl, grüne Bohnen und kalt gepressten Pflanzenölen ergänzt werden. Für einen erhöhten Q10-Bedarf empfehlen die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke, auf entsprechende Nahrungsergänzungen zurückzugreifen. Hier bietet sich z.B. das hochwertige Eigenprodukt ApoLife 21 Q-10 plus an. Lassen Sie sich dabei unbedingt auch über die für Sie geeignete Dosierung und Anwendung informieren.
Egal ob als Strauch oder als Baum, den Weißdorn trifft man in der Natur immer wieder an. Wenig bekannt ist dagegen, dass er als Heilpflanze bei Herzbeschwerden einschließlich Herzinsuffizienz eingesetzt wird, aber auch bei Nervosität und Stress. Was es allerdings mit dem geheimnisvollen Kürzel OPC auf sich hat, wäre schon fast eine hochdotierte Frage in einer Quizsendung.
Der Weißdorn ist in Parks, Gärten und in der freien Natur weit verbreitet und erfreut die Menschen durch seinen Anblick, insbesondere seine weiße Blütenpracht, und die Insekten und Vögel als Nahrungsquelle.
Der Name Weißdorn ist recht schnell geklärt: weiße Blüten, dornige Zweige. Die Pflanze gehört zu den Rosengewächsen, und es existieren rund 200 Arten. Nur zwei davon sind jedoch zu medizinischen Zwecken geeignet, nämlich der Eingriffelige Weißdorn (Crataegus monogyna) sowie der Zweigriffelige Weißdorn (Crataegus laevigata).
Seine Bedeutung als Heilpflanze ist seit Jahrhunderten aus verschiedenen Kulturen überliefert. Die Traditionelle Chinesische Medizin kennt ihn ebenso wie die indigenen Völker Amerikas, und in Europa wurde er bereits im 1. Jahrhundert nach Christus, also in der Zeit von Kaiser Nero, von einem damaligen Arzt beschrieben.
Zu den medizinisch wirksamen Inhaltsstoffen der Heilpflanze zählen u.a. die eingangs erwähnten OPC– ausgeschrieben Oligomere Procyanidine. Dazu kommen glykosidische Flavone (Vitexin, Vitexin-Rhamnosid), glykosidische Flavonole (Rutin und Hyperosid) sowie Gerbstoffe.
Weißdorn-Präparate bei Herzbeschwerden, Nervosität, Stress
Die verschiedenen Präparate aus den Blättern und Blüten des Weißdorns finden in der Volksmedizin Anwendung bei Nervosität, vorübergehenden nervösen Herzbeschwerden, leichten Anzeichen von psychischem Stress, wie Herzklopfen, und zur Schlafunterstützung. Studien haben aber auch positive Effektebei chronischer Herzinsuffizienz mit zu niedrigem Blutdruck gezeigt, allerdings mit der Einschränkung auf die Stadien I und II. Dies bedeutet, dass maximal leichte Einschränkungen bei Belastung bestehen und noch keine Beschwerden in Ruhe auftreten.
Weißdorn-Produkte sollten erst ab einem Alter von 12 Jahren angewendet werden. Schwangere sowie Stillende sollten jedoch auf eine Einnahme verzichten.
Wenn Sie Weißdorn zur Unterstützung des Herzens oder bei den anderen genannten Beschwerden wie Stress oder Nervosität einsetzen möchten, empfehlen die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke Ihnen gerne geeignete Präparate in Apotheken-Qualität. Dabei können die Weißdorn-Extrakte in Form von Tabletten, Tropfen oder Dragees und Tee zum Einsatz kommen.
Das Begriffspaar Schlafen und Hormon ist untrennbar mit einem weiteren Begriff verbunden: Melatonin. Dieses Schlafhormon sorgt optimalerweise dafür, dass der Schlaf-Wach-Rhythmus funktioniert und unterstützt beim Einschlafen. Weniger bekannt ist jedoch, dass es auch antioxidativ wirkt und den Alterungsprozess beeinflusst. Darüber hinaus kann es gegen Jetlag eingesetzt werden.
Das Hormon Melatonin wird im Körper gebildet, und zwar vor allem in der Zirbeldrüse, einer kleinen Drüse im Zwischenhirn, aber auch in der Netzhaut des Auges und im Verdauungstrakt. Die Produktion und damit der Melatoninspiegel sind altersabhängig. In der Kindheit und Jugend ist der Melatoninspiegel verhältnismäßig hoch. Mit 60 Jahren wird nur noch etwa halb so viel von dem Hormon gebildet wie bei einem 20-Jährigen. Da Melatonin den Schlaf-Wach-Zyklus (zirkadianen Rhythmus) wesentlich mitsteuert, wirkt sich die verminderte Produktion auch auf den Schlaf aus.
Neben dem Alter können aber noch andere Faktoren die Melatonin-Produktion drosseln. Dazu gehören Arzneien wie Betablocker gegen Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen. Indirekt führen diese Medikamente somit ebenfalls zu Schlafproblemen.
Melatonin steuert den Schlaf-Wach-Rhythmus
Besonders spannend sind die Mechanismen, wie Melatonin beim Einschlafen unterstützt: Zunächst einmal „liest“ es die innere Uhr und signalisiert dem Körper, dass es Nacht ist. Dunkelheit erhöht die Melatoninproduktion um das Zehnfache. Umgekehrt drosseln Lichtquellen wie Fernseher und Smartphone-Display die Produktion. Die Folge ist ein schlechterer Schlaf und ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus.
Melatonin hat aber noch viele andere Eigenschaften:
Melatonin wirkt antioxidativ - es gehört sogar zu den wirksamsten fettlöslichen Antioxidantien, die unser Körper produziert. Da auch seine Abbauprodukte antioxidative Eigenschaften besitzen, entsteht eine Kaskadenwirkung, die andere Radikalfänger nicht bieten.
Darüber hinaus hilft Melatonin mit, den Blutdruck zu senken, die Körpertemperatur zu regeln und den allgemeinen Energiehaushalt zu regulieren. Letzteres könnte im Zusammenhang mit Übergewicht, Diabetes oder im Rahmen von Fastenkuren eine wichtige Rolle spielen, da Melatonin den Stoffwechsel bei einem geringen Kalorienangebot herunterfährt, bei einem Energieüberschuss dagegen hochfährt.
Möglicherweise hat Melatonin bzw. der Rückgang der Produktion auch Auswirkungen auf den Alterungsprozess. Dies ist jedoch noch nicht ausreichend erforscht.
Da der Körper im Laufe der Jahre die Melatoninproduktion zurückfährt, ist es sinnvoll, das Hormon von außen zu ergänzen. Dies geht in Maßen über melatoninreiche Lebensmittel wie Walnüsse, Milch, gekeimte Hülsenfrüchte, Getreide oder Kirschen (vor allem Sauerkirschen). Daneben stehen auch entsprechende Präparate zur Verfügung, z.B. das Eigenprodukt ApoLife Melatonin Schlaf-Spray.
Falls Sie beabsichtigen, eine Reise über mehrere Zeitzonen durchzuführen, können Sie dem damit verbundenen Jetlag ebenfalls mit Melatonin entgegenwirken. Die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke beraten Sie gerne zu geeigneten Melatonin-Präparaten.
Leiden Sie mitunter oder gar des Öfteren unter Stress, Anspannung und Nervosität? Lähmt Sie die Prüfungsangst beim Lernen für eine anstehende Klausur, mündliche Prüfung oder Fahrprüfung? Dann sollten Sie sich einmal mit der Passionsblume und ihren positiven Wirkungen beschäftigen. Passionsblumen-Präparate gelten als angst- und spannungslösend und wirken beruhigend.
Die Passionsblume stammt ursprünglich aus Amerika und wurde bereits von den indigenen Völkern u.a. bei Schlafstörungen und Unruhe eingesetzt. Von den über 500 Arten sind uns zwei besonders gut bekannt: die Passiflora edulis mit ihrer Frucht Maracuja, sowie die Passiflora incarnata mit ihren wunderschönen Blüten. Diesen Blüten verdankt sie auch ihren Namen, denn christliche Missionare sahen sie als Inbegriff der „fleischgewordenen (incarnata) Passion Christi“.
Die wissenschaftlich untermauerte Wirksamkeit der Passionsblume beruht im Wesentlichen auf den Bestandteilen Apigenin, Chrysin und Vitexin. Für das Verständnis ist ein wenig Neurobiochemie hilfreich:
Bei der Erregbarkeit der Nervenzellen spielen bestimmte Botenstoffe eine zentrale Rolle. Dazu gehört auch die Gamma-Aminobuttersäure (GABA). Sie hat eine hemmende Funktion, d.h. sie reduziert die Erregbarkeit der Nervenzellen.
Die genannten Flavonoide der Passionsblume verringern den Abbau der GABA. Dadurch tritt ein beruhigender Effekt ein.
Im Gegensatz zu anderen, synthetischen Schlaf- und Beruhigungsmitteln mit Sucht-Faktor docken die Extrakte jedoch nicht an klassische Benzodiazepin-Rezeptoren an.
Natürliche Hilfe bei Stress, Anspannung und Nervosität
Damit ergeben sich für Passionsblumen-Präparate gleich mehrere Vorteile:
Sie wirken beruhigend sowie angst- und spannungslösend. Zudem sind sie natürlich, gut verträglich und ohne Suchtpotenzial. Weiters bewirken sie im Gegensatz zu den Benzos keine Muskelrelaxation, so dass die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit weitestgehend erhalten bleibt.
Passionsblumen-Präparate sind vielseitig einsetzbar. Die Einsatzgebiete reichen von innerer Unruhe, Stress, Anspannung, Nervosität, generellen Angstgefühlen, Prüfungsangst und Lampenfieber über Ein- und Durchschlafprobleme bis hin zu stressbedingten Verdauungsproblemen oder nervösen Magenkrämpfen.
In Ihrer ApoLife Apotheke können Sie unter einer Vielzahl von hochwertigen Passionsblumen-Präparaten wählen, die alle auf ihre Art beruhigend sowie angst- und spannungslösend wirken. Neben typischen Darreichungsformen wie Tee und Teezubereitungen in Arzneibuchqualität empfehlen die Apothekerinnen und Apotheker Ihnen z.B. die Eigenprodukte Passionsblumenkraut Rat & Tat Tropfen, die ApoLife Entspannungstropfen und ApoLife 42 Entspannung in Kapselform. Für einen erholsamen Schlaf bietet sich ApoLife 25 Nachtruhe an.
Die Aminosäure L-Arginin wird häufig im Zusammenhang mit männlichen Potenzproblemen genannt. Tatsächlich erfüllt sie aber vielfältige Aufgaben im menschlichen Stoffwechsel. Sie hilft bei der Wundheilung und beim Muskelaufbau und unterstützt das Immunsystem beim Kampf gegen Killer- und Fresszellen. Bei Fieberblasen und Gürtelrose sollte auf die Einnahme allerdings verzichtet werden.
Aminosäuren sind Bausteine von Proteinen, also Eiweiß, und kommen in allen Lebewesen vor. Sie werden bei der Zerlegung von Proteinen freigesetzt. Einige Aminosäuren kann der menschliche Körper nicht selbst herstellen. Sie sind essenziell und müssen von außen zugeführt werden. Die Aminosäure L-Arginin bildet hier eine Ausnahme: Sie ist semi-essenziell. Das bedeutet, dass der Körper sie zwar normalerweise in ausreichender Menge selbst herstellen kann. Ist dies nicht möglich, empfiehlt sich eine Zufuhr über die Ernährung oder Ergänzungspräparate.
Typische Situationen und Lebensbedingungen, in denen die körpereigene Produktion dieser Aminosäure nicht mehr ausreicht, sind Wachstum, körperliche Anstrengung, Phasen nach Verletzungen oder Operationen, aber auch Stress und fortgeschrittenes Alter. Hier können Arginin-reiche Produkte wie Buchweizen, Kürbiskerne, Nüsse, Soja, Linsen, Kichererbsen, Hühnerbrustfilet und Eier helfen, den Bedarf zu decken, etwa um eine Wundheilung zu verbessern oder den Muskelaufbau zu unterstützen. Eine genauere Dosierung bieten spezielle L-Arginin-Präparate.
Neben den genannten Szenarien spielt L-Arginin auch eine wichtige Rolle im Harnstoffzyklus bei der Ammoniak-Entgiftung sowie für unsere Immunzellen. Daneben beeinflusst diese Aminosäure die Freisetzung von Wachstumshormonen und Insulin. Dass L-Arginin häufig auch bei erektiler Dysfunktion empfohlen wird, liegt daran, dass es die Durchblutung und damit auch die Erektionsfähigkeit verbessert.
Kein zusätzliches L-Arginin bei Gürtelrose und Fieberblasen
Allerdings sollte L-Arginin nicht unkontrolliert eingenommen werden.
Bei Fieberblasen und Gürtelrose wird sogar davon abgeraten, da es mit der essenziellen Aminosäure L-Lysin konkurriert.
Auch bei der Einnahme von Blutverdünnern wie Marcoumar oder ASS sollte die L-Arginin-Zufuhr ärztlich abgeklärt werden.
Eine dauerhafte Hochdosierung nach eigenem Gutdünken und nach dem Motto „Viel hilft viel“ ist ebenfalls nicht angeraten. Dies sollte ebenfalls medizinisch überwacht werden.
Die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke beraten Sie gerne bezüglich der Zufuhr von Arginin über Lebensmittel und empfehlen Ihnen geeignete Präparate, je nachdem, welche Bedarfssituation bei Ihnen vorliegt. Dazu kommen z.B. auch die Eigenprodukte ApoLife 52 L-Arginin in dosierungssicherer Kapselform oder ApoLife Aufbau-Tonikum in Frage. Letzteres bietet eine Kombination aus L-Arginin, Vitaminen und Spurenelementen und ist auch in einer zuckerfreien Variante verfügbar.
Stressbewältigung ist in unserer hektischen Zeit mehr denn je ein zentrales Thema. Neben typischen Strategien und Techniken bietet auch die Natur verschiedene Hilfen an. Eine davon ist die wenig bekannte Pflanze Damiana. Dort, wo sie beheimatet ist, ist sie schon lange in die traditionelle Medizin integriert. Da sie stimmungsaufhellend und aphrodisierend wirkt, findet sie auch in unseren Breitengraden zunehmend Zuspruch.
Damiana, botanisch Turnera diffusa, zählt zu den Passionsblumengewächsen und ist in Mittel- und Südamerika beheimatet. Sie wird ein bis zwei Meter hoch. Charakteristisch sind ihr verzweigtes Wuchsbild (daher der Namensbestandteil „diffusa“) und die flaumhaarigen Blätter. Letztere werden nach dem Trocknen als Tee, Tinktur und Pulver verwendet.
Die Pflanze hat schon lange die traditionelle Medizin ihres Heimatkontinents erobert. Dies ist nicht zuletzt auch darauf zurückzuführen, dass sie bereits unverzichtbarer Bestandteil der Heilkunde von Mayas und Azteken war. Ausschlaggebend sind allerdings die vielen positiven Eigenschaften ihrer Inhaltsstoffe, allen voran Flavonoide wie Apigenin, ätherische Öle, der sekundäre Pflanzenstoff Arbutin und koffeinähnliche Verbindungen. Zusammen wirken diese Substanzen offensichtlich positiv auf die Psyche, den Hormonhaushalt und das Verdauungssystem.
Damiana: aphrodisierend und stimmungsaufhellend
Ausführliche wissenschaftliche Untersuchungen stehen zwar aus. Neuere Untersuchungen belegen jedoch einige dieser Eigenschaften. Demzufolge wirkt d Pflanze aphrodisierend, antidepressiv und stimmungsaufhellend; angstlösend und mild beruhigend, schlaffördernd, verdauungsfördernd und sogar antioxidativ und entzündungshemmend. Daneben werden der Damiana hormonmodulierende und leberschützende Eigenschaften zugesagt.
Aufgrund der mangelhaften Untersuchungslage sollte insbesondere die innere Anwendung eher vorsichtig erfolgen. Dies gilt umso mehr, als sich die Wirkung nicht sofort einstellt, wie etwa bei einer Schmerztablette, sondern erst über die körperliche Gewöhnung nach mehrtägiger Einnahme.
Wenn Sie sich für diese ungewöhnliche Heilpflanze interessieren, geben Ihnen die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke gerne weitere Auskünfte zur Verwendung und zu möglichen Risiken. Für die innere Anwendung stehen Tees und Kapseln mit Damiana-Extrakten zur Verfügung, für die äußere Anwendung Tinkturen.
Daneben erhalten Sie aber auch Rat und Tat zu alternativen Präparaten zur Stressbewältigung oder pflanzenbasierte Produkte, die ebenfalls stimmungsaufhellend oder aphrodisierend wirken.
Oft fragt man sich bei Pflanzen und insbesondere bei Heilpflanzen, woher ihr Name stammt und was er bedeutet. Das trifft auch auf Beinwell bzw. Beinwellwurzel zu.
Mit dieser Pflanze wird man spätestens dann vertraut, wenn in der Apotheke eine Salbe gegen Muskel- und Gelenksschmerzen, Prellungen oder Zerrungen nachgefragt wird.
Den Namen Beinwell assoziieren viele mit den menschlichen Beinen, insbesondere da entsprechende Salben meist an den Beinen zur Anwendung kommen, wo Muskel- und Gelenksschmerzen, Prellungen oder Zerrungen häufig auftreten. Und dann wundert man sich, wenn die Salbe auch an der Schulter angewendet werden soll.
Dieses Geheimnis bzw. Missverständnis ist schnell gelüftet: Der Begriff „Bein“ meint hier „Knochen“, wie es auch in „Gebeine“ verwendet wird. Das „well“ ist eine Ableitung von „wallen“, einer früheren Bezeichnung für „Zusammenwachsen“. Und genau dazu wurde die Pflanze traditionell auch verwendet — zur Förderung der Heilung von Knochenverletzungen.Beinwellwurzel ist reich an natürlichen WirkstoffenBesonders wirksam ist dabei die Wurzel der Pflanze.
Beinwellwurzel ist u.a. reich an...
Allantoin: Dieses Harnstoff-Derivat, das auch in Schwarzwurzeln vorkommt, ist ein Feuchtigkeitsspender und hilft, die Haut zu hydratisieren. Zudem fördert es die Zellregeneration, Wundheilung und den Gewebeaufbau sowie die Durchblutung.
Rosmarinsäure: Diese Phenylacrylsäure kommt nicht nur im Estragon vor, sondern auch in vielen Pflanzen, und dient diesen als Abwehrstoff gegen Pilze und Bakterien. Sie hat entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften und wirkt antiviral, antibakteriell und antiinflammatorisch.
Gerb- und Schleimstoffe: Diese Substanzen wirken schmerzlindernd und unterstützen die Heilung.
Silizium und Kalium: Diese beiden Mineralstoffe stärken das Bindegewebe und tragen zur Entschlackung bei.
Diese Inhaltsstoffe der Beinwellwurzel werden durch chemische Verfahren extrahiert und dann für Salben oder Gele weiterverwendet. Durch die Kombination der Wirkstoffe sind diese Produkte besonders geeignet zur äußeren Anwendung bei akuten Muskel- und Gelenksschmerzen, Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen, aber auch bei Sehnenscheidenentzündungen oder Gelenkarthrosen. Studien vergleichen die Wirkungen von Beinwellwurzel-Präparaten mit klassischen Präparaten wie Diclofenac.
Neben Präparaten für die äußere Anwendung wurde vor allem früher auch Beinwell-Präparate für die innere Anwendung bei Gastritis oder Magen-Darm-Geschwüren eingesetzt. Hier ist allerdings Vorsicht geboten: Frei wachsende Beinwellpflanzen enthalten Pyrrolizidinalkaloide, die bei längerer Einnahme zu einer Leberschädigung führen können. Dies sollten Sie unbedingt beachten, wenn Sie z.B. selbst Beinwell ernten und die oberen Pflanzenteile oder die Beinwellwurzel verarbeiten möchten. Die heutigen Spezialzüchtungen sind zwar frei von diesen schädlichen Substanzen. Dennoch empfiehlt es sich, entsprechende Produkte nur mit entsprechender kompetente medizinische Beratung zu verwenden. Eine Anwendungsdauer von 4-6 Wochen sollte nicht überschritten werden.
Wenn Sie die Wirkstoffe der Beinwellwurzel z.B. gegen Muskel- und Gelenksschmerzen, Prellungen oder Zerrungen nutzen möchten, können die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke Ihnen gerne hochwertige Präparate empfehlen. Insbesondere Salben mit Beinwell-Extrakten haben sich bei solchen Beschwerden stets gut bewährt und sollten in keiner Haus- und Reiseapotheke fehlen. Auch Sportbegeisterte und Menschen mit Beschwerden des Bewegungsapparates oder muskulären Problemen können von diesen natürlichen Wirkstoffen der Beinwellwurzel profitieren. Falls Sie Bedenken wegen möglicher Pyrrolizidinalkaloide haben, sprechen Sie dies im Beratungsgespräch gerne an.