Egal ob als Strauch oder als Baum, den Weißdorn trifft man in der Natur immer wieder an. Wenig bekannt ist dagegen, dass er als Heilpflanze bei Herzbeschwerden einschließlich Herzinsuffizienz eingesetzt wird, aber auch bei Nervosität und Stress. Was es allerdings mit dem geheimnisvollen Kürzel OPC auf sich hat, wäre schon fast eine hochdotierte Frage in einer Quizsendung.
Der Weißdorn ist in Parks, Gärten und in der freien Natur weit verbreitet und erfreut die Menschen durch seinen Anblick, insbesondere seine weiße Blütenpracht, und die Insekten und Vögel als Nahrungsquelle.
Der Name Weißdorn ist recht schnell geklärt: weiße Blüten, dornige Zweige. Die Pflanze gehört zu den Rosengewächsen, und es existieren rund 200 Arten. Nur zwei davon sind jedoch zu medizinischen Zwecken geeignet, nämlich der Eingriffelige Weißdorn (Crataegus monogyna) sowie der Zweigriffelige Weißdorn (Crataegus laevigata).
Seine Bedeutung als Heilpflanze ist seit Jahrhunderten aus verschiedenen Kulturen überliefert. Die Traditionelle Chinesische Medizin kennt ihn ebenso wie die indigenen Völker Amerikas, und in Europa wurde er bereits im 1. Jahrhundert nach Christus, also in der Zeit von Kaiser Nero, von einem damaligen Arzt beschrieben.
Zu den medizinisch wirksamen Inhaltsstoffen der Heilpflanze zählen u.a. die eingangs erwähnten OPC– ausgeschrieben Oligomere Procyanidine. Dazu kommen glykosidische Flavone (Vitexin, Vitexin-Rhamnosid), glykosidische Flavonole (Rutin und Hyperosid) sowie Gerbstoffe.
Weißdorn-Präparate bei Herzbeschwerden, Nervosität, Stress
Die verschiedenen Präparate aus den Blättern und Blüten des Weißdorns finden in der Volksmedizin Anwendung bei Nervosität, vorübergehenden nervösen Herzbeschwerden, leichten Anzeichen von psychischem Stress, wie Herzklopfen, und zur Schlafunterstützung. Studien haben aber auch positive Effektebei chronischer Herzinsuffizienz mit zu niedrigem Blutdruck gezeigt, allerdings mit der Einschränkung auf die Stadien I und II. Dies bedeutet, dass maximal leichte Einschränkungen bei Belastung bestehen und noch keine Beschwerden in Ruhe auftreten.
Weißdorn-Produkte sollten erst ab einem Alter von 12 Jahren angewendet werden. Schwangere sowie Stillende sollten jedoch auf eine Einnahme verzichten.
Wenn Sie Weißdorn zur Unterstützung des Herzens oder bei den anderen genannten Beschwerden wie Stress oder Nervosität einsetzen möchten, empfehlen die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke Ihnen gerne geeignete Präparate in Apotheken-Qualität. Dabei können die Weißdorn-Extrakte in Form von Tabletten, Tropfen oder Dragees und Tee zum Einsatz kommen.
Das Begriffspaar Schlafen und Hormon ist untrennbar mit einem weiteren Begriff verbunden: Melatonin. Dieses Schlafhormon sorgt optimalerweise dafür, dass der Schlaf-Wach-Rhythmus funktioniert und unterstützt beim Einschlafen. Weniger bekannt ist jedoch, dass es auch antioxidativ wirkt und den Alterungsprozess beeinflusst. Darüber hinaus kann es gegen Jetlag eingesetzt werden.
Das Hormon Melatonin wird im Körper gebildet, und zwar vor allem in der Zirbeldrüse, einer kleinen Drüse im Zwischenhirn, aber auch in der Netzhaut des Auges und im Verdauungstrakt. Die Produktion und damit der Melatoninspiegel sind altersabhängig. In der Kindheit und Jugend ist der Melatoninspiegel verhältnismäßig hoch. Mit 60 Jahren wird nur noch etwa halb so viel von dem Hormon gebildet wie bei einem 20-Jährigen. Da Melatonin den Schlaf-Wach-Zyklus (zirkadianen Rhythmus) wesentlich mitsteuert, wirkt sich die verminderte Produktion auch auf den Schlaf aus.
Neben dem Alter können aber noch andere Faktoren die Melatonin-Produktion drosseln. Dazu gehören Arzneien wie Betablocker gegen Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen. Indirekt führen diese Medikamente somit ebenfalls zu Schlafproblemen.
Melatonin steuert den Schlaf-Wach-Rhythmus
Besonders spannend sind die Mechanismen, wie Melatonin beim Einschlafen unterstützt: Zunächst einmal „liest“ es die innere Uhr und signalisiert dem Körper, dass es Nacht ist. Dunkelheit erhöht die Melatoninproduktion um das Zehnfache. Umgekehrt drosseln Lichtquellen wie Fernseher und Smartphone-Display die Produktion. Die Folge ist ein schlechterer Schlaf und ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus.
Melatonin hat aber noch viele andere Eigenschaften:
Melatonin wirkt antioxidativ - es gehört sogar zu den wirksamsten fettlöslichen Antioxidantien, die unser Körper produziert. Da auch seine Abbauprodukte antioxidative Eigenschaften besitzen, entsteht eine Kaskadenwirkung, die andere Radikalfänger nicht bieten.
Darüber hinaus hilft Melatonin mit, den Blutdruck zu senken, die Körpertemperatur zu regeln und den allgemeinen Energiehaushalt zu regulieren. Letzteres könnte im Zusammenhang mit Übergewicht, Diabetes oder im Rahmen von Fastenkuren eine wichtige Rolle spielen, da Melatonin den Stoffwechsel bei einem geringen Kalorienangebot herunterfährt, bei einem Energieüberschuss dagegen hochfährt.
Möglicherweise hat Melatonin bzw. der Rückgang der Produktion auch Auswirkungen auf den Alterungsprozess. Dies ist jedoch noch nicht ausreichend erforscht.
Da der Körper im Laufe der Jahre die Melatoninproduktion zurückfährt, ist es sinnvoll, das Hormon von außen zu ergänzen. Dies geht in Maßen über melatoninreiche Lebensmittel wie Walnüsse, Milch, gekeimte Hülsenfrüchte, Getreide oder Kirschen (vor allem Sauerkirschen). Daneben stehen auch entsprechende Präparate zur Verfügung, z.B. das Eigenprodukt ApoLife Melatonin Schlaf-Spray.
Falls Sie beabsichtigen, eine Reise über mehrere Zeitzonen durchzuführen, können Sie dem damit verbundenen Jetlag ebenfalls mit Melatonin entgegenwirken. Die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke beraten Sie gerne zu geeigneten Melatonin-Präparaten.
Leiden Sie mitunter oder gar des Öfteren unter Stress, Anspannung und Nervosität? Lähmt Sie die Prüfungsangst beim Lernen für eine anstehende Klausur, mündliche Prüfung oder Fahrprüfung? Dann sollten Sie sich einmal mit der Passionsblume und ihren positiven Wirkungen beschäftigen. Passionsblumen-Präparate gelten als angst- und spannungslösend und wirken beruhigend.
Die Passionsblume stammt ursprünglich aus Amerika und wurde bereits von den indigenen Völkern u.a. bei Schlafstörungen und Unruhe eingesetzt. Von den über 500 Arten sind uns zwei besonders gut bekannt: die Passiflora edulis mit ihrer Frucht Maracuja, sowie die Passiflora incarnata mit ihren wunderschönen Blüten. Diesen Blüten verdankt sie auch ihren Namen, denn christliche Missionare sahen sie als Inbegriff der „fleischgewordenen (incarnata) Passion Christi“.
Die wissenschaftlich untermauerte Wirksamkeit der Passionsblume beruht im Wesentlichen auf den Bestandteilen Apigenin, Chrysin und Vitexin. Für das Verständnis ist ein wenig Neurobiochemie hilfreich:
Bei der Erregbarkeit der Nervenzellen spielen bestimmte Botenstoffe eine zentrale Rolle. Dazu gehört auch die Gamma-Aminobuttersäure (GABA). Sie hat eine hemmende Funktion, d.h. sie reduziert die Erregbarkeit der Nervenzellen.
Die genannten Flavonoide der Passionsblume verringern den Abbau der GABA. Dadurch tritt ein beruhigender Effekt ein.
Im Gegensatz zu anderen, synthetischen Schlaf- und Beruhigungsmitteln mit Sucht-Faktor docken die Extrakte jedoch nicht an klassische Benzodiazepin-Rezeptoren an.
Natürliche Hilfe bei Stress, Anspannung und Nervosität
Damit ergeben sich für Passionsblumen-Präparate gleich mehrere Vorteile:
Sie wirken beruhigend sowie angst- und spannungslösend. Zudem sind sie natürlich, gut verträglich und ohne Suchtpotenzial. Weiters bewirken sie im Gegensatz zu den Benzos keine Muskelrelaxation, so dass die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit weitestgehend erhalten bleibt.
Passionsblumen-Präparate sind vielseitig einsetzbar. Die Einsatzgebiete reichen von innerer Unruhe, Stress, Anspannung, Nervosität, generellen Angstgefühlen, Prüfungsangst und Lampenfieber über Ein- und Durchschlafprobleme bis hin zu stressbedingten Verdauungsproblemen oder nervösen Magenkrämpfen.
In Ihrer ApoLife Apotheke können Sie unter einer Vielzahl von hochwertigen Passionsblumen-Präparaten wählen, die alle auf ihre Art beruhigend sowie angst- und spannungslösend wirken. Neben typischen Darreichungsformen wie Tee und Teezubereitungen in Arzneibuchqualität empfehlen die Apothekerinnen und Apotheker Ihnen z.B. die Eigenprodukte Passionsblumenkraut Rat & Tat Tropfen, die ApoLife Entspannungstropfen und ApoLife 42 Entspannung in Kapselform. Für einen erholsamen Schlaf bietet sich ApoLife 25 Nachtruhe an.
Die Aminosäure L-Arginin wird häufig im Zusammenhang mit männlichen Potenzproblemen genannt. Tatsächlich erfüllt sie aber vielfältige Aufgaben im menschlichen Stoffwechsel. Sie hilft bei der Wundheilung und beim Muskelaufbau und unterstützt das Immunsystem beim Kampf gegen Killer- und Fresszellen. Bei Fieberblasen und Gürtelrose sollte auf die Einnahme allerdings verzichtet werden.
Aminosäuren sind Bausteine von Proteinen, also Eiweiß, und kommen in allen Lebewesen vor. Sie werden bei der Zerlegung von Proteinen freigesetzt. Einige Aminosäuren kann der menschliche Körper nicht selbst herstellen. Sie sind essenziell und müssen von außen zugeführt werden. Die Aminosäure L-Arginin bildet hier eine Ausnahme: Sie ist semi-essenziell. Das bedeutet, dass der Körper sie zwar normalerweise in ausreichender Menge selbst herstellen kann. Ist dies nicht möglich, empfiehlt sich eine Zufuhr über die Ernährung oder Ergänzungspräparate.
Typische Situationen und Lebensbedingungen, in denen die körpereigene Produktion dieser Aminosäure nicht mehr ausreicht, sind Wachstum, körperliche Anstrengung, Phasen nach Verletzungen oder Operationen, aber auch Stress und fortgeschrittenes Alter. Hier können Arginin-reiche Produkte wie Buchweizen, Kürbiskerne, Nüsse, Soja, Linsen, Kichererbsen, Hühnerbrustfilet und Eier helfen, den Bedarf zu decken, etwa um eine Wundheilung zu verbessern oder den Muskelaufbau zu unterstützen. Eine genauere Dosierung bieten spezielle L-Arginin-Präparate.
Neben den genannten Szenarien spielt L-Arginin auch eine wichtige Rolle im Harnstoffzyklus bei der Ammoniak-Entgiftung sowie für unsere Immunzellen. Daneben beeinflusst diese Aminosäure die Freisetzung von Wachstumshormonen und Insulin. Dass L-Arginin häufig auch bei erektiler Dysfunktion empfohlen wird, liegt daran, dass es die Durchblutung und damit auch die Erektionsfähigkeit verbessert.
Kein zusätzliches L-Arginin bei Gürtelrose und Fieberblasen
Allerdings sollte L-Arginin nicht unkontrolliert eingenommen werden.
Bei Fieberblasen und Gürtelrose wird sogar davon abgeraten, da es mit der essenziellen Aminosäure L-Lysin konkurriert.
Auch bei der Einnahme von Blutverdünnern wie Marcoumar oder ASS sollte die L-Arginin-Zufuhr ärztlich abgeklärt werden.
Eine dauerhafte Hochdosierung nach eigenem Gutdünken und nach dem Motto „Viel hilft viel“ ist ebenfalls nicht angeraten. Dies sollte ebenfalls medizinisch überwacht werden.
Die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke beraten Sie gerne bezüglich der Zufuhr von Arginin über Lebensmittel und empfehlen Ihnen geeignete Präparate, je nachdem, welche Bedarfssituation bei Ihnen vorliegt. Dazu kommen z.B. auch die Eigenprodukte ApoLife 52 L-Arginin in dosierungssicherer Kapselform oder ApoLife Aufbau-Tonikum in Frage. Letzteres bietet eine Kombination aus L-Arginin, Vitaminen und Spurenelementen und ist auch in einer zuckerfreien Variante verfügbar.
Stressbewältigung ist in unserer hektischen Zeit mehr denn je ein zentrales Thema. Neben typischen Strategien und Techniken bietet auch die Natur verschiedene Hilfen an. Eine davon ist die wenig bekannte Pflanze Damiana. Dort, wo sie beheimatet ist, ist sie schon lange in die traditionelle Medizin integriert. Da sie stimmungsaufhellend und aphrodisierend wirkt, findet sie auch in unseren Breitengraden zunehmend Zuspruch.
Damiana, botanisch Turnera diffusa, zählt zu den Passionsblumengewächsen und ist in Mittel- und Südamerika beheimatet. Sie wird ein bis zwei Meter hoch. Charakteristisch sind ihr verzweigtes Wuchsbild (daher der Namensbestandteil „diffusa“) und die flaumhaarigen Blätter. Letztere werden nach dem Trocknen als Tee, Tinktur und Pulver verwendet.
Die Pflanze hat schon lange die traditionelle Medizin ihres Heimatkontinents erobert. Dies ist nicht zuletzt auch darauf zurückzuführen, dass sie bereits unverzichtbarer Bestandteil der Heilkunde von Mayas und Azteken war. Ausschlaggebend sind allerdings die vielen positiven Eigenschaften ihrer Inhaltsstoffe, allen voran Flavonoide wie Apigenin, ätherische Öle, der sekundäre Pflanzenstoff Arbutin und koffeinähnliche Verbindungen. Zusammen wirken diese Substanzen offensichtlich positiv auf die Psyche, den Hormonhaushalt und das Verdauungssystem.
Damiana: aphrodisierend und stimmungsaufhellend
Ausführliche wissenschaftliche Untersuchungen stehen zwar aus. Neuere Untersuchungen belegen jedoch einige dieser Eigenschaften. Demzufolge wirkt d Pflanze aphrodisierend, antidepressiv und stimmungsaufhellend; angstlösend und mild beruhigend, schlaffördernd, verdauungsfördernd und sogar antioxidativ und entzündungshemmend. Daneben werden der Damiana hormonmodulierende und leberschützende Eigenschaften zugesagt.
Aufgrund der mangelhaften Untersuchungslage sollte insbesondere die innere Anwendung eher vorsichtig erfolgen. Dies gilt umso mehr, als sich die Wirkung nicht sofort einstellt, wie etwa bei einer Schmerztablette, sondern erst über die körperliche Gewöhnung nach mehrtägiger Einnahme.
Wenn Sie sich für diese ungewöhnliche Heilpflanze interessieren, geben Ihnen die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke gerne weitere Auskünfte zur Verwendung und zu möglichen Risiken. Für die innere Anwendung stehen Tees und Kapseln mit Damiana-Extrakten zur Verfügung, für die äußere Anwendung Tinkturen.
Daneben erhalten Sie aber auch Rat und Tat zu alternativen Präparaten zur Stressbewältigung oder pflanzenbasierte Produkte, die ebenfalls stimmungsaufhellend oder aphrodisierend wirken.
Oft fragt man sich bei Pflanzen und insbesondere bei Heilpflanzen, woher ihr Name stammt und was er bedeutet. Das trifft auch auf Beinwell bzw. Beinwellwurzel zu.
Mit dieser Pflanze wird man spätestens dann vertraut, wenn in der Apotheke eine Salbe gegen Muskel- und Gelenksschmerzen, Prellungen oder Zerrungen nachgefragt wird.
Den Namen Beinwell assoziieren viele mit den menschlichen Beinen, insbesondere da entsprechende Salben meist an den Beinen zur Anwendung kommen, wo Muskel- und Gelenksschmerzen, Prellungen oder Zerrungen häufig auftreten. Und dann wundert man sich, wenn die Salbe auch an der Schulter angewendet werden soll.
Dieses Geheimnis bzw. Missverständnis ist schnell gelüftet: Der Begriff „Bein“ meint hier „Knochen“, wie es auch in „Gebeine“ verwendet wird. Das „well“ ist eine Ableitung von „wallen“, einer früheren Bezeichnung für „Zusammenwachsen“. Und genau dazu wurde die Pflanze traditionell auch verwendet — zur Förderung der Heilung von Knochenverletzungen.Beinwellwurzel ist reich an natürlichen WirkstoffenBesonders wirksam ist dabei die Wurzel der Pflanze.
Beinwellwurzel ist u.a. reich an...
Allantoin: Dieses Harnstoff-Derivat, das auch in Schwarzwurzeln vorkommt, ist ein Feuchtigkeitsspender und hilft, die Haut zu hydratisieren. Zudem fördert es die Zellregeneration, Wundheilung und den Gewebeaufbau sowie die Durchblutung.
Rosmarinsäure: Diese Phenylacrylsäure kommt nicht nur im Estragon vor, sondern auch in vielen Pflanzen, und dient diesen als Abwehrstoff gegen Pilze und Bakterien. Sie hat entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften und wirkt antiviral, antibakteriell und antiinflammatorisch.
Gerb- und Schleimstoffe: Diese Substanzen wirken schmerzlindernd und unterstützen die Heilung.
Silizium und Kalium: Diese beiden Mineralstoffe stärken das Bindegewebe und tragen zur Entschlackung bei.
Diese Inhaltsstoffe der Beinwellwurzel werden durch chemische Verfahren extrahiert und dann für Salben oder Gele weiterverwendet. Durch die Kombination der Wirkstoffe sind diese Produkte besonders geeignet zur äußeren Anwendung bei akuten Muskel- und Gelenksschmerzen, Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen, aber auch bei Sehnenscheidenentzündungen oder Gelenkarthrosen. Studien vergleichen die Wirkungen von Beinwellwurzel-Präparaten mit klassischen Präparaten wie Diclofenac.
Neben Präparaten für die äußere Anwendung wurde vor allem früher auch Beinwell-Präparate für die innere Anwendung bei Gastritis oder Magen-Darm-Geschwüren eingesetzt. Hier ist allerdings Vorsicht geboten: Frei wachsende Beinwellpflanzen enthalten Pyrrolizidinalkaloide, die bei längerer Einnahme zu einer Leberschädigung führen können. Dies sollten Sie unbedingt beachten, wenn Sie z.B. selbst Beinwell ernten und die oberen Pflanzenteile oder die Beinwellwurzel verarbeiten möchten. Die heutigen Spezialzüchtungen sind zwar frei von diesen schädlichen Substanzen. Dennoch empfiehlt es sich, entsprechende Produkte nur mit entsprechender kompetente medizinische Beratung zu verwenden. Eine Anwendungsdauer von 4-6 Wochen sollte nicht überschritten werden.
Wenn Sie die Wirkstoffe der Beinwellwurzel z.B. gegen Muskel- und Gelenksschmerzen, Prellungen oder Zerrungen nutzen möchten, können die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke Ihnen gerne hochwertige Präparate empfehlen. Insbesondere Salben mit Beinwell-Extrakten haben sich bei solchen Beschwerden stets gut bewährt und sollten in keiner Haus- und Reiseapotheke fehlen. Auch Sportbegeisterte und Menschen mit Beschwerden des Bewegungsapparates oder muskulären Problemen können von diesen natürlichen Wirkstoffen der Beinwellwurzel profitieren. Falls Sie Bedenken wegen möglicher Pyrrolizidinalkaloide haben, sprechen Sie dies im Beratungsgespräch gerne an.