Aktueller Tipp | Laborwert: Ferritin | 10. Juni 2026


Wenn es bei der Blutbild-Besprechung „Alles in Ordnung“ heißt, ist dies sehr beruhigend. Wenn z.B. ein Entzündungswert oder der Wert für Eisen auffällig ist, wird dies natürlich besprochen. Letzteres kann ein Hinweis auf Eisenmangel, Blutarmut oder Eisenüberladung sein. Möglicherweise liefern Müdigkeit und Haarausfall weitere Hinweise. Die wichtigste Information dazu findet der Arzt in dem Wert für das Speicherprotein Ferritin, das für Patienten eher ein Buch mit sieben Siegeln darstellt.

Nachdem ein Blutbild erstellt wurde, findet in der Regel je nach Sachlage auch eine kurze oder längere Besprechung statt. Dabei werden insbesondere diejenigen Werte besprochen, die von den Referenzwerten des beauftragten Labors stark abweichen. Viele Patienten fürchten dabei meist die Zucker- und Fettwerte.

Daneben enthält das Blutbild aber auch zahlreiche andere Laborwerte, die Patienten z.T. gar nicht kennen, da sie auch bisher nie relevant waren. Denn unterm Strich zählt eigentlich nur die beruhigende Zusammenfassung: „Soweit alles in Ordnung…“.

Ferritin, das Eisen-Speicherprotein              
                   
Zu den weniger bekannten Laborwerten gehört der Ferritin-Wert. Ferritin ist ein Speicherprotein für Eisen. Der gemessene Wert gibt also Aufschluss über die Eisenspeicher im Körper. Somit wird der Wert relevant bei Eisenspeicher-Störungen, sprich Eisenmangel oder Eisenüberladung, aber auch Blutarmut. Umgekehrt dient der Wert zur Überwachung des Eisenspeichers bei der Einnahme von Eisenpräparaten.

Ohne hier alle Werte im Detail zu besprechen, kann Folgendes festgehalten werden:  
Ein niedriger Ferritin-Wert deutet darauf hin,dass die Eisenspeicher sich leeren oder sogar ganz leer sind. Typische Symptome sind Müdigkeit, Leistungsabfall, Blässe, Schwindel, Kopfschmerzen, brüchige Nägel, Haarausfall oder Mundwinkelrhagaden.
Wohingegen ein zu hoher Ferritin-Wert auf eine Eisenüberladung hinweisen kann. Allerdings ist Ferritin auch ein Entzündungsparameter. Bei Entzündungen, Infekten, Leberbelastungen (Fettleber, Hepatitis, Alkoholkonsum) oder Stoffwechselstress kann er ebenfalls erhöht sein und ist dann als ein Entzündungswert zu interpretieren.
In beiden Fällen ist also eine weitere Abklärung dringend erforderlich, um die entsprechenden Behandlungsmaßnahmen einzuleiten.

Entscheidend ist deshalb, dass überhaupt ein Blutbild erstellt wird, was im Patientenalltag nicht immer automatisch der Fall ist. Mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen inklusive Blutbild behalten Sie Ihre Ferritinwerte unter Kontrolle und können so bei zu hohen oder zu niedrigen Werten den Ursachen auf den Grund gehen.

Falls Sie Fragen haben zu Ihren Blutbild-Werten, insbesondere dem Ferritin-Wert, oder zu geeigneten Eisenpräparaten, informieren Ihre ApoLife Apothekerinnen und Apotheker Sie umfassend.

Aktueller Tipp | Archiv

| 01. Juni 2026 | Gicht

Die Gicht ist fast so alt wie die Menschheit – schon die alten Ägypter berichteten über diese Stoffwechselstörung. Interessanterweise scheinen in der Geschichte besonders Könige und Kaiser davon betroffen gewesen zu sein. Hervorgerufen wird sie durch ein Zuviel an Harnsäure im Blut, die kristallisiert. Diese Kristalle lagern sich in Gelenken ab. Die Folge ist eine Entzündung und ein Gichtanfall, verbunden mit einer Schwellung und Schmerzen an dem Gelenk. Neben Ibuprofen und Diclofenac kann auch Colchicin helfen, die Schmerzen zu lindern.‍

Gicht galt früher als die Krankheit der Kaiser und Könige. Das lag allerdings nicht an ihrem „blauen Blut“, sondern an einer Substanz, die sich infolge Schlemmerfreuden in ihrem Blut anreicherte. Die Rede ist von Harnsäure. Harnsäure entsteht beim Abbau von Purinen, die in bestimmten Nahrungsmitteln verstärkt vorkommen. Da der Körper diese Harnsäure nicht verarbeiten kann, muss er sie ausscheiden, wobei die Nieren eine wichtige Rolle spielen. Schlägt dieser Prozess fehl, weil z.B. zuviel Harnsäure produziert wird, steigt der Harnsäurespiegel im Blut (Hyperurikämie). Ab einer gewissen Konzentration bilden sich Harnsäure-Kristalle, die sich in Gelenken ablagern. Dies wiederum provoziert eine Entzündung,und es kommt zu dem typischen Gichtanfall, der mit Schmerzen und einer Gelenks-Schwellung einhergeht. Im schlimmsten Fall verformen sich die Gelenke und verlieren ihre Beweglichkeit.

Die Therapie besteht einerseits darin, die Beschwerden zu lindern. Dazu kommen schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente wie Ibuprofen und Diclofenac zum Einsatz. Weiterhin gilt es, den Harnsäurespiegel zu senken und die Kristalle möglichst aufzulösen. Hier sind Colchicin und Allopurinol die Mittel der Wahl.

Harnsäurespiegel durch die Ernährung steuern
Vorbeugend und vor allem im Falle eines erhöhten Harnsäurespiegels ist u.a. der Verzicht auf purinreiche Kost ein wichtiges Therapiemittel. Zu diesen Lebensmitteln gehören u.a. Innereien, fettreiche tierische Speisen, wie Fleisch, Wurst, Rindssuppe, Sardinen, Sardellen oder Meeresfrüchte, und Fertigsaucen bzw. -gerichte. Daneben kann auch ein hoher Konsum von Alkohol oder Getränken mit Fruchtzucker bzw. mit beigemengter Fruktose das Gicht-Risiko erhöhen. Als Alternative gelten dagegen Obst, Gemüse, magere Milch- und Vollkornprodukte, dazu viel trinken.

Wertvolle Tipps und Hilfe bei Fragen zu Harnsäure sowie Präparaten gegen Schmerzen und Schwellungen, wenn ein Gichtanfall auftritt, erhalten Sie in Ihrer ApoLife Apotheke.

| 11. Mai 2026 | Morbus Parkinson

Obwohl es sich bei der Parkinson-Erkrankung um die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung nach Morbus Alzheimer handelt, ist sie im Volksbewusstsein eher diffus bekannt und rückt eher dann in den Vordergrund, wenn Prominente wie Michael J. Fox ihre Erkrankung öffentlich machen. Zu dem typischen Erscheinungsbild gehört das Zittern, das aber auch mit Muskelsteifigkeit, Aktivitätseinschränkung und Instabilität einhergeht. Die Ursache für diese Symptome ist ein Absterben von Nervenzellen, womit auch ein niedrigerer Dopaminspiegel einhergeht. Die Therapie beinhaltet neben Medikamenten auch eine tiefe Hirnstimulation mit einem Hirnschrittmacher.

Wie viele andere Erkrankungen trägt auch Morbus Parkinson den Namen des Mediziners, der die Symptome und Zusammenhänge 1817 erstmals beschrieb. Aufgrund der typischen Symptome wie Zittern, Muskelsteifigkeit und Aktivitätseinschränkung sprach man damals noch von „Schüttellähmung“. Während man bis dahin noch von einem Muskelleiden ausging, erkannte James Parkinson, dass es sich um ein Nervenleiden handelt.

Inzwischen sind zwar die Mechanismen recht klar, die Ursachen sind dagegen noch ungeklärt. Ausgelöst wird die Erkrankung durch ein Absterben von Nervenzellen in der sogenannten Substantia nigra (Schwarze Substanz) im Gehirn. Diese Substanz selbst hat zentrale Bedeutung für die Bewegungskoordination. Die absterbenden Nervenzellen hingegen produzieren den Nervenbotenstoff Dopamin. Als Ursache für den Untergang der Substantia nigra werden Alter, Umwelteinflüsse, genetische Faktoren und andere Erkrankungen diskutiert.

Typische Symptome: Zittern, Muskelsteifigkeit und Aktivitätseinschränkung
Die Erkrankung verläuft nicht schubweise, sondern schreitet zunehmend voran. Die typischen Stadien sind:‍

Tremor: Zunächst einseitiges Zittern der Hände, im späteren Verlauf sind auch Beine, Kiefer oder Lippen betroffen, wobei Stress und Angst verstärkend wirken.‍

Rigor: Die typische Muskelsteifigkeit entsteht, da sich in den Muskeln nicht mehr Anspannung und Entspannung stetig abwechseln. Äußerlich erkennbar ist dies an der gebückten Körperhaltung und daran, dass die Arme beim Gehen nicht mitschwingen.‍

Bradykinese: Die Aktivitätseinschränkung zeigt sich in langsameren Bewegungen. Motorische Abläufe können nur noch schlecht gesteuert werden. Auch einfache Dinge wie Hemd-Zuknöpfen oder Aufstehen von einem Stuhl fallen zunehmend schwer. Die Schritte werden kürzer und schlurfend, es kommt zu Bewegungsblockaden („Freezing“).‍

Körperliche Instabilität: Unsicherheiten in der Balance und im Gang führen zu einer erhöhten Sturzgefahr. Die Handschrift verändert sich. In dieser Phase treten auch Schluckstörungen, vermehrter Speichelfluss sowie Probleme beim Sprechen auf.

Morbus Parkinson gilt derzeit noch als unheilbar. Die Therapie basiert auf mehreren Säulen. Dazu gehört die medikamentöse Versorgung, wobei das Hauptaugenmerk darauf liegt, den Dopaminspiegel anzuheben. Eine weitere Säule bilden Bewegungs-, Ergo- und Logotherapien. Ein dritter Aspekt ist die tiefe Hirnstimulation mit einem Hirnschrittmacher. Wichtig ist zudem eine optimale Gestaltung der Alltagsumgebung und -situationen, etwa durch entsprechende Hilfsmittel, spezielles Geschirr und fachlich kompetente Betreuungspersonen.

Falls Sie selbst betroffen sind oder einen betroffenen Angehörigen haben, beraten die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke Sie gerne bezüglich Hilfsmöglichkeiten und Medikamenteneinnahme.

| 04. Mai 2026 | Venen

Während die Arterien sauerstoffreiches Blut in die Organe befördern, sorgen die Venen im Rahmen der Blutzirkulation für den Rücktransport des Blutes. Im Alltag werden sie eher bedeutsam bei intravenösen Injektionen, aber auch, wenn Besenreiser und Krampfadern auftreten. Eine echte Komplikation besteht allerdings, wenn sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) bildet. Das A und O zur Venengesundheit ist ausreichende Bewegung. Naturprodukte mit Essenzen von Rosskastanie und Weinlaub können helfen, Ödeme zu verringern.

Eines der wichtigsten Organe im Rahmen der Blutzirkulation ist das Herz. Im Sinne einer Saug-Druck-Pumpe pumpt es sauerstoffreiches Blut durch die Arterien in alle Organe und saugt das sauerstoffarme („verbrauchte“) Blut wieder zurück. Dieser Rückfluss geschieht allerdings nicht durch die Arterien, sondern durch ein eigenes Kreislaufsystem, die Venen. Diese sind gut erkennbar an ihrer bläulichen Farbe. Hier fließt jedoch kein adliges „blaues Blut“.

Venen sichern durch den Rücktransport die Blutzirkulation
Damit das Blut auch aus den unteren Extremitäten nach oben gepumpt werden kann und nicht wieder nach unten zurückfließt, bedient sich der Körper zweier Mechanismen: Die Anspannung der Muskulatur, z.B. der Wadenmuskulatur führt dazu, dass die Muskeln sich ausdehnen und so Druck auf die Beinvenen ausüben und das Blut nach oben drücken. Zusätzlich sind die Venen, anders als die Arterien, mit Klappen ausgestattet. Diese Venenklappen verhindern ein Zurückfließen des Blutes.

Fehlt nun die Bewegung der Muskulatur und steigt zudem der Druck in den Venen, können diese regelrecht ausleiern. In der Folge schließen die Venenklappen nicht mehr, die Blutzirkulation ist gestört, und durch diese Veneninsuffizienz sackt das Blut wieder nach unten.

Im schlimmsten Fall können dadurch Blutplättchen verklumpen, und es bildet sich ein Blutgerinnsel (Thrombus), wodurch weitere Komplikationen entstehen: Verstopft der Thrombus das Blutgefäß, kommt es zu anhaltenden Schmerzen in der Wade, die dann auch oft prall anschwillt, und die Haut verfärbt sich bläulich. Hier ist unbedingt eine Lösung des Thrombus (Thrombolyse) erforderlich. Löst sich der Thrombus von selbst und wandert er durch den Körper, kann er in das Herz, das Gehirn oder die Lunge gelangen und dort wiederum Blutgefäße verstopfen. Im schlimmsten Fall besteht hier Lebensgefahr.

Typische Risiken für Venenleiden sind:

erbliche Vorbelastung
Schwangerschaft
hormonelle Therapien (Antibabypille)
stehender oder sitzender Beruf
Langstreckenflüge oder lange Busreisen
Alter
Rauchen
Übergewicht

Gesunder Lebensstil und Bewegung fördern die Venengesundheit
Dies zeigt bereits, dass die Erhaltung der Venengesundheit durch den eigenen Lebensstil positiv beeinflusst werden kann. Sofern eine genetische Veranlagung besteht, stehende oder sitzende Tätigkeiten ausgeübt werden, lange Reisen im Flugzeug, Auto bzw. Bus anstehen oder eine Schwangerschaft besteht, kann mit Hilfe von Kompressionsstrümpfen der äußere Druck auf die Venen erhöht werden. Versuchen Sie zusätzlich, die Venenpumpe durch Bewegung zu aktivieren und so die Blutzirkulation in Gangzu halten, indem Sie zwischendurch aufstehen und gehen. Sowohl im Stehen als auch im Sitzen können Sie zudem ab und zu von den Zehen auf die Fersen rollen. Diese Übung lässt sich auch hervorragend in den Alltag integrieren, etwa beim Zähneputzen, Rasieren bzw. Haare föhnen oder beim Kochen und Spülen.

Achten Sie auch auf erste Anzeichen wie Krampfadern und Besenreiser oder Schweregefühl in den Beinen.

Zusätzliche wertvolle Unterstützung für die Venen kommt aus der Pflanzenwelt. So können beispielsweise Polyphenole aus dem roten Weinlaub und Aescin der Rosskastanie dazu beitragen, geschwollene Beine durch Flüssigkeitseinlagerungen (Ödeme) zu reduzieren. Die ApoLife Apothekerinnen und Apotheker empfehlen Ihnen hierbei die Eigenprodukte ApoLife 14 RotesWeinlaub plus und ApoLife Venen-Gel. Letzteres wird im Kühlschrank gelagert steigert dadurch noch den Soforteffekt.

Bei weiteren Fragen zu Venenleiden, zu denen neben Krampfadern und Besenreiser übrigens auch Hämorrhoiden-Probleme gehören, beraten die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke Sie gerne kompetent weiter.

| 10. April 2026 | Laborwert: HbA1c

Bei einer Blutzuckermessung zur Erkennung von Prädiabetes oder im Rahmen einer Diabetes-mellitus-Behandlung spielt der Langzeitzuckereine wichtige Rolle. Dieser gibt wichtige Aufschlüsse über den Zuckerstoffwechsel. Im Rahmen der Point-of-care Testungin Ihrer ApoLife-Apotheke lässt sich der Blutzuckerspiegel schnell und zuverlässig überwachen.

Während der Begriff „Langzeitzucker“ zumindest den Diabetes-mellitus-Patienten bekannt sein dürfte, sagt er anderen eher weniger, auch wenn die darin enthaltenen Einzelbegriffe „Langzeit“ und „Zucker“ eine gewisse Ahnung ermöglichen. Dass sich dieser eher allgemeinsprachliche Begriff das gleiche meint wie die kryptischen Bezeichnung HbA1c im Blutbildbefund, ist medizinischen Laien eher selten bekannt.

HbA1c = Langzeitzucker
Die Bezeichnung HbA1c steht für „glykiertes Hämoglobin“. Hämoglobin (Hb) ist der Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen, das somit verzuckert („glykiert“) ist. Das bedeutet, dass der Zucker an das Hämoglobin gebunden ist. Die roten Blutkörperchen leben im Schnitt 120 Tage. Der HbA1c-Wert gibt somit Aufschluss über die Blutzuckerlage der vergangenen 4 bis 8 Wochen, was den Begriff „Langzeitzucker“ erklärt.

Der HbA1c-Wert wird sowohl prozentual als auch mengenmäßig ausgewiesen. Der prozentuale Wert gibt an, wie viel Prozent des Hämoglobins von Glukose besetzt sind, z.B. 6,4 %. Der mengenmäßige Wert wird in mmol/mol (Millimol pro Mol) erfasst. Die Angabe „46 mmol/mol“ bedeutet dabei 46 Millimol Glukose pro Mol Hämoglobin. Für die Diagnostik bestehen bestimmte Orientierungsbereiche, die wie folgt eingeordnet werden:‍

unauffällig: weniger als 5,7 % bzw. weniger als 39 mmol/mol‍
Prädiabetes (erhöhtes Risiko): 5,7–6,4 % bzw. 39–46 mmol/mol‍
Diabetes-Verdacht bzw. Diabetes mellitus: 6,5 % und darüber bzw. 48 mmol/mol und darüber

Diese Werte sind allerdings nicht alleine ausschlaggebend, ob beispielsweise ein Diabetes mellitus vorliegt. Bei besonders auffälligen Werten erfolgt eine zusätzliche Diagnostik. Typische Beschwerden wie starker Durst, häufiger Harndrang und Gewichtsverlust können den Verdacht erhärten. Ein weiterer Aspekt ist der Nüchternzucker. Hier deuten 100–125 mg/dl auf Prädiabetes hin, über 126 mg/dl auf Diabetes mellitus.

Die zusätzliche Diagnostik ist deshalb wichtig, weil die HbA1c-Werte auch falsch sein können, etwa infolge einer Blutarmut (Anämie), Eisenmangel, Nierenerkrankungen, oder einer Schwangerschaft.

Regelmäßige Blutzucker- und Langzeitzucker-Messung empfohlen
Die Österreichische Diabetes Gesellschaft empfiehlt ein HbA1c- und Glukose- Screening in Drei-Jahres-Intervallen, spätestens ab dem 45. Lebensjahr, bei vorhandenen Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und/oder familiäre Belastung auch bereits früher beginnen. Wurde Prädiabetes diagnostiziert, sollte die Kontrolle regelmäßig jährlich erfolgen.

Eine Blutzuckermessung können Sie schnell, unproblematisch und kostengünstig im Rahmen einer Point-of-care Testung in Ihrer ApoLife Apotheke durchführen lassen. Hier erhalten Sie zudem auch kompetente Hilfe und Rat, wenn z.B. ein Verdacht auf Prädiabetes oder gar Diabetes mellitus besteht, aber auch zur Vorsorge. Dies betrifft z.B. Lebensstiländerungen, die Ernährung einschließlich sinnvoller Nahrungsergänzung, etwa mit dem Eigenprodukt ApoLife Zuckerstoffwechsel mit Chrom, Zink, Bittergurke, Vitamin D, OPC und Zimt.

| 01. April 2026 | Abnehmspritzen

Viele Adipositas-Betroffene, aber auch einfach nur etwas übergewichtige Menschen suchen oft nach einfachen Wegen der Gewichtsreduktion. Hoch im Kurs liegen dabei aktuell Abnehmspritzen, die den beschwerlichen Weg einer Life-Style-Modifikation ersetzen sollen. Deren Wirkstoffe Semaglutid oder Tirzepatid wurden ursprünglich zur Behandlung von Diabetes mellitus entwickelt. Da sie das Sättigungsgefühl hinauszögern, können sie die Gewichtsreduktion unterstützen. Doch ganz so einfach ist es nicht.

Abnehmspritzen werden derzeit in den Medien fast schon als Wundermittel zur Gewichtsreduktion angepriesen, neudeutsch „ge-hyped“. Nur ein kleiner Pieks, und die Pfunde purzeln. Kein Fettabsaugen, keine Diäten mit JoJo-Effekt, keine Nahrungsumstellung, keine Life-Style Modifikation. Alles „easy pieksy“. Mit etwas Glück sogar auf Rezept.

Semaglutid und Tirzepatid für ein schnelles und anhaltendes Sättigungsgefühl
Die Wirklichkeit sieht allerdings etwas anders aus. Hierzudeshalb einige Fakten:
Die derzeit propagierten Abnehmspritzen basieren auf Medikamenten, deren Wirkstoffe ursprünglich zur Behandlung von Diabetes mellitus entwickelt wurden, insbesondere Semaglutid und Tirzepatid. Diese Substanzen verstärken ein körpereigenes Darmhormon, das für das Sättigungsgefühl während der Nahrungsaufnahme verantwortlich ist. Schnelleres und länger anhaltendes Sättigungsgefühl und spätere Magenentleerung führen zu einer verringerten Nahrungsaufnahme, was bereits in kurzer Zeit zu einer Gewichtsreduktion führt. Damit verbunden sind auch positive Auswirkungen auf Blutdruck, Cholesterin- und Blutzuckerwerte. Also zunächst einmal viele Vorteile, insbesondere für Diabetes-mellitus-Patienten. Ein weiterer Vorteil: Die Injektion erfolgt mit einem Pen, ähnlich wie es auch von Insulin-Pens bekannt ist, und kann unkompliziert in Eigenregie zu Hause durchgeführt werden, wobei eine Injektion pro Woche ausreicht.

Kosten und Risiken einer Gewichtsreduktion per Abnehmspritze
Doch nun kommen die Schattenseiten im Hinblick auf die Anwendung:
Ohne Life-Style Modifikation und Umstellung der Ernährungsgewohnheiten hilft die Abnehmspritze nur, solange sie eingesetzt wird, danach kehren die Pfunde zurück. Ein weiterer Aspekt sind die Kosten: Die Spritzen werden allenfalls im Rahmen einer Diabetes-mellitus-Behandlung oder einer Adipositas-Behandlung erstattet, wenn herkömmliche Therapien nicht ausreichen, ansonsten sind die Kosten selbst zu tragen. Die monatlichen Kosten liegen bei etwa 200 bis 400 Euro, plus eventuelle Nebenkosten für die ärztliche Betreuung. Ebenfalls zu beachten sind die möglichen Risiken und Nebenwirkungen. Diese reichen von Magen-Darm-Beschwerden, verbunden mit Völlegefühl und Übelkeit bis hin zu Durchfall und Erbrechen beim Beginn der Behandlung, Appetitlosigkeit und allgemeines Unwohlsein im Anschluss an die Injektionen bis hin zu ernsten Komplikationen, wie einer Bauchspeicheldrüsenentzündung oder Gallensteinen infolge einer zu raschen Gewichtsreduktion. Werden im Rahmen einer Diabetes-mellitus-Behandlung zusätzlich weitere Medikamente eingenommen, besteht zudem die Gefahr einer Unterzuckerung (Hypoglykämie).

Damit wird deutlich, dass Abnehmspritzen nur nach ärztlicher Rücksprache und im Rahmen einer ärztlichen Behandlung sinnvoll und vor allem sicher eingesetzt werden sollten. Von einer Eigenbehandlung über (mehr oder weniger legal) verfügbare Abnehmspritzen ist dringend abzuraten.

Bevor Sie solchen dubiosen Quellen vertrauen, fragen Sie Ihre ApoLife Apothekerinnen und Apotheker um Rat zu den Themen Gewichtsreduktion und Life-Style Modifikation bei Adipositas. Um das Sättigungsgefühl hinauszuzögern, können Sie auch auf natürliche Mittel zurückgreifen, die Sie in Ihrer ApoLife Apotheke in Apothekenqualität erhalten – und das völlig legal und zu einem deutlich günstigeren Preis.

| 10. März 2026 | Morbus Crohn

Eine akute Darmerkrankung infolge eines Infekts oder Lebensmittels ist zwar unangenehm, geht aber schnell vorbei. Anders dagegen Morbus Crohn. Hier sorgt eine dauerhafte Entzündung für Bauchkrämpfe und Durchfall. Typisch sind dabei Beschwerden-Schübe. Als Mittel der Wahl gelten Kortison und Mesalazin.

Die Darmerkrankung Morbus Crohn wurde erst 1932 erstmalig von dem Gastroenterologen Burrill Bernard Crohn in einer Publikation beschrieben. Damals hieß sie noch anders, inzwischen ist sie ihm zu Ehren umbenannt worden.

Morbus Crohn zählt zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, zu denen auch die Colitis ulcerosa gehört. Anders als bei dieser betrifft die Entzündung bei Morbus Crohn nicht nur die oberflächlichen Darmschichten, sondern auch die tieferen. Sie tritt meist tritt am Dünndarmende oder am oberen Abschnitt des Dickdarmes auf und wird am häufigsten zwischen dem 15. und dem 35. Lebensjahr diagnostiziert.

Die Ursachen sind noch ungeklärt. Neben einer genetischen Disposition – es besteht ein 10-fach höheres Risiko, wenn ein naher Verwandter bereits betroffen ist – werden auch Umwelteinflüsse, Nikotinkonsum sowie die Ernährung mit industriell hochverarbeiteten Lebensmitteln diskutiert.

Typisch bei Morbus Crohn: Schübe mit Beschwerden im Wechsel mit beschwerdefreien Zeiten
Typisch für die Darmerkrankung sind die Schübe, d.h. die Beschwerden sind nicht permanent vorhanden, sondern treten für meist mehrere Wochen auf, gefolgt von einer beschwerdefreien Zeit. Die Symptome äußern sich in wässrigen, schleimigen Durchfällen, die oft mit heftigen Bauchkrämpfen verbunden sind auch nachts auftreten. Teilweise kommt auch Fieber hinzu. Der Appetit ist verringert, was zu einem Gewichtsverlust führt. Neben diesen Symptomen sind auch Entzündungen in Gelenken, Rücken, Haut und Augen möglich, ebenso ein chronisches Fatigue-Syndrom mit anhaltender Müdigkeit. Zu den möglichen Langzeitfolgen zählen Fisteln, Abszesse, Darmverschluss (Ileus; Notfall!), Darmriss oder sogar Darmkrebs.

Da eine vollständige Heilung dieser Darmerkrankung derzeit nicht möglich ist, besteht die Behandlungsstrategie in erster Linie darin, die Beschwerden zu lindern und symptomfreie Intervalle deutlich zu verlängern. Hierzu werden bei akuten Schüben Kortison-Präparate eingesetzt, bei milderen Formen können schwächere Mittel wie Mesalazin helfen, die die Entzündung hemmen. Bei stärkeren Beschwerden kann versucht werden, mithilfe von Arzneien und Antikörpern die Aktivität des Immunsystems einzudämmen. Im Fall der genannten Komplikationen kann es erforderlich sein, einen Teil des Darms zu entfernen.

Für Betroffene gelten deshalb einige wichtige Verhaltensregeln: Rauchstopp, leichte und vollwertige Kost (dabei ausreichende Nährstoffaufnahme von Eisen, Kalzium, Zink, Magnesium, Folsäure, Vitamin B12 und D), spezielle Trinknahrungen gegen Gewichtsverlust, Vermeidung von entzündungshemmenden Medikamenten (wie Ibuprofen oder Diclofenac, da diese paradoxerweise entzündliche Reaktionen auslösen können).

Wenn Sie weitere Fragen haben bezüglich Morbus Crohn oder einer anderen Darmerkrankung, helfen die ApoLife Apothekerinnen und Apothekern gerne weiter. Bei leichten Morbus-Crohn-Beschwerden kommt vielleicht eine Kur mit hochwertigen Eigenprodukten aus Ihrer ApoLife Apotheke in Frage, etwa mit ApoLife 46 Glutamin 500 sowie ApoLife 24 Darmflora forte. Dies sollten Sie aber vorab mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.  

| 02. März 2026 | Haarausfall

Während Männer ihren Haarverlust eher gelassen hinnehmen, leiden vor allem Frauen weit mehr unter dem Verlust ihrer Kopfhaare. Das natürliche Haarwachstum kann durch verschiedene Faktoren gestört sein. Im schlimmsten Fall mündet die Alopezie in einem gänzlichen Haarverlust in Form einer Glatze. Zur Haarwurzel-Stärkung können je nach Situation Minoxidil-Präparate angewendet werden.

Während manche Menschen bis ins hohe Alter ihre volle Haarpracht behalten, kämpfen andere teilweise bereits in jungen Jahren mit zunehmendem Haarverlust. Dabei ist wenigen bewusst, dass Haarausfall ein natürlicher Prozess ist. Der Blick auf die Haarbürste oder in den Duschabfluss und die darin befindlichen Haare muss also nicht unbedingt ein Grund zur Sorge sein.

Genau betrachtet sind die Haare, ebenso wie die Finger- und Zehennägel, Hornauswüchse der Haut. Bei den Haaren beginnt alles an der äußerlich nicht sichtbaren Haarwurzel. Eine kleine, sackförmige Struktur, auch Follikel genannt, ermöglicht es, dass das Haar nach außen wachsen kann. In den Follikel mündet eine Talgdrüse, je nach Hautstelle, z.B. unter den Achseln, auch eine Duftdrüse.

Das Haarwachstum folgt einem recht einfachen Zyklus: Nach der zwei bis sechs Jahre andauernden Wachstumsphase erfolgt innerhalb von drei Wochen ein Übergang in eine zwei- bis dreimonatige Ruhephase. Danach fällt das Haar aus, und es bildet sich an der Stelle wieder ein neues Haar. Der Haarausfall ist also zunächst einmal ein ganz natürlicher Prozess. Im Durchschnitt fallen auf diese Weise täglich 50 bis 100 Haare aus.

Ursachen für ein gestörtes Haarwachstum
Dieser Prozess kann allerdings gestört werden, d.h. das Haarwachstum wird gestoppt, und es werden keine neuen Haare mehr gebildet. Dafür kommen verschiedene Ursachen in Frage: Medikamente, Erkrankungen, psychische und/oder physische Belastungen, u.a. auch häufiges Waschen und Tragen von Käppi oder Kopftuch, hormonelle Faktoren sowie erbliche Faktoren.

Bei der androgenetischen Alopezie ist der Haarverlust erblich bedingt. Hier reagieren die Haarfollikel empfindlicher auf das Hormon Dihydrotestosteron. Dies erklärt auch den medizinischen Fachausdruck, der übersetzt „Haarausfall durch männliche Hormone“ bedeutet. Der Zeitpunkt, ab wann hier das Haarwachstum gestört wird, ist jeweils in den Erbinformationen festgelegt. Typisch ist das anfängliche Zurückweichen der Stirn-Haar-Grenze („Geheimratsecken“) oder der schleichende Haarverlust am hinteren Oberkopf, bis es schließlich zur unvollständigen oder vollständigen Glatze kommt.

Bei Frauen sind vor allem übermäßige Hormonschwankungen oder -dysbalancen Ursache für einen Haarverlust. Neben den Wechseljahren spielen hier auch Erkrankungen eine Rolle, die mit hormonellen Veränderungen einhergehen.‍

Ganz anders gelagert ist dagegen die Alopecia areata (AA), die bereits junge Erwachsene und sogar Kinder betreffen kann. Hier liegt die Ursache oft an einer Autoimmunerkrankung, bei der körpereigene Immunzellen gegen die Haarfollikel vorgehen und so das Haarwachstum unterdrücken. Bei diesem Personenkreis sind dann runde bzw. ovale kahle Stellen im Kopfhaar oder im Bart charakteristisch. Daher auch die Bezeichnung „kreisrunder Haarausfall“.

Von der Art und Schwere der Störung des Haarwachstums hängt die Behandlung ab. Bei der ersteren Form, der androgenetischen Alopezie, können Minoxidil-Präparate weiterhelfen, die auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden und zu einer besseren Durchblutung der Haarfollikel und einer Optimierung des Haarwachstums beitragen. Bei schwereren Formen liegt der Behandlungsschwerpunkt auf der Beeinflussung des Dihydrotestosterons. Bei der kreisflächigen Alopezie (AA) wird dagegen lokal mit Kortison behandelt.

Glatzen-Prophylaxe: Fördern Sie das Haarwachstumvon innen
Daneben können Sie das Haarwachstum aber auch von innen stärken, indem Sie die erforderlichen Nährstoffe zuführen, allen voran Biotin (Vitamin H bzw. B7), Vitamin B5 (Pantothensäure) sowie Zink, Eisen und Silizium. Weiterhin gilt es, die genannten äußeren Störfaktoren zu reduzieren. Schonendes Haarefärben, kein tägliches Haarewaschen, mäßige Haartrocknerhitze, im Sommer ein Kopfschutz gegen das UV-Licht schonen die Haarwurzeln und beugen vorzeitigem Haarverlust entgegen.

Bei Fragen zur Problemen mit dem Haarwachstum und Haarverlust beraten die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke Sie gerne weiter und empfehlen Ihnen geeignete Präparate sowohl für die äußere Behandlung als auch für die Stärkung des Haarwachstums von innen, wie z.B. das Eigenprodukt ApoLife 2 Haare, Haut und Nägel.

| 10. Februar 2026 | Arzneipflanze: Rosenwurz

Stress, Erschöpfung und Müdigkeit sind heutzutage schon fast ein Dauerthema. Dementsprechend groß ist auch das Angebot an Mitteln, Methoden und Ratschlägen. Wer auf die Heilkraft der Natur setzt, sollte sich einmal mit den Wirkungen des Rosenwurz befassen. Diese Heilpflanze trägt dazu bei, den Cortisolspiegel zu normalisieren und beeinflusst damit auch den Energiestoffwechsel.

War „Stress“ vor etlichen Jahren noch eher ein Modebegriff, hat die Forschung sich inzwischen längst dieses Phänomens angenommen. Die Entstehung und die biochemischen Zusammenhänge sind gut erforscht, und die Ratschläge, Empfehlungen und Mittel sind Legion.

Umso mehr mag es erstaunen, dass sich das Phänomen dennoch immer mehr ausweitet und nicht nur die Erwachsenen betrifft, sondern zunehmend auch Schul- und Kleinkinder. Dementsprechend wächst auch die Suche nach alternativen Produkten, um Stress und den damit verbundenen Zuständen von Erschöpfung und Müdigkeit entgegenzuwirken. Hier bietet sich u.a. auch der Rosenwurz an.

Der deutsche Name dieser Heilpflanze führt ein wenig in die Irre: Bei dem Rosenwurz (lateinisch Rhodiola rosea) handelt es sich nicht, wie man vermuten könnte, um ein Rosengewächs, sondern um ein Dickblattgewächs. Der Name rührt daher, dass beim Reiben an der Wurzel des Gewächses ein rosenähnlicher Duft verströmt wird.

Wikinger-Wissen neu belebt: Rosenwurz belebt den Energiestoffwechsel

Die Heilpflanze ist in den Höhenlagen von kargen, kalten bis arktischen Gegenden in Nordeuropa, Asien und Nordamerika beheimatet und wurde bereits von den Wikingern genutzt.

Zu den wesentlichen Wirkstoffen des Rosenwurzes zählen die Glykoside, die aus der Pflanzenwurzel extrahiert werden. Sie wirken sich positiv bei Stress aus und tragen dazu bei, damit verbundene Erschöpfung und Müdigkeit zu reduzieren. Die Rosenwurz-Wirkstoffe verringern die Ausschüttung von Stresshormonen und helfen, den stressbedingten Cortisolspiegel zu normalisieren. Dies wiederum hat einen positiven Einfluss auf den Energiestoffwechsel. Stressbedingte Erschöpfung sowie Müdigkeit werden auf diese Weise ebenfalls gedämpft, die Konzentrations- und Gedächtnisleistung werden gesteigert.

In der ApoLife Apotheke erhalten Sie hochwirksame Rosenwurz-Präparate wie z.B. das Eigenprodukt ApoLife 45 Rosenwurz plus, das die Extrakte der Wurzel mit Vitaminen des B-Komplexes kombiniert. Die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke beraten Sie gerne hinsichtlich der Anwendung und Dosierung.‍

| 02. Februar 2026 | CRP - der Entzündungsparameter

Oft kämpft unser Körper mit entzündlichen Prozessen, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Ein Test auf C-reaktives Protein kann hier Klarheit schaffen. Der Entzündungsmarker ermöglicht Rückschlüsse auf eine Erkrankung und lässt sich über das Blutnachweisen. Mit einem Point-of-Care-Test geht das sogar unkompliziert in Ihrer Apotheke.

Lange Wartezeiten in der Arztpraxis mag niemand gerne. Dies führt allerdings auch dazu, dass trotz gesundheitlicher Beschwerden der Gang zum Arzt vermieden oder herausgeschoben wird. Eine Alternative, die zudem das Gesundheitswesen entlastet, bietet das Konzept „Point-of-Care-Test“. Dabei handelt es sich um standardisierte Diagnostikverfahren, die in Apotheken angeboten und durchgeführt werden. Dazu gehört auch ein CRP-Test.

CRP – ein unspezifischer Entzündungsmarker im Blut
CRP steht für C-reaktives Protein. Damit hat es Folgendes auf sich: Wenn im Körper ein entzündlicher Prozess abläuft, etwa aufgrund einer Erkrankung, gelangen Krankheitserreger oder abgestorbene Zellen in das Blut. Dieses wird bekanntlich in der Leber gefiltert. Als Reaktion auf die genannten Erreger und abgestorbenen Zellen bildet die Leber ein spezielles Eiweiß, das an Erreger bzw. an tote Zellen andockt. Dieses Eiweiß ist das C-reaktive Protein.

Je nach Ursache kann der CRP-Wert leicht erhöht, stark erhöht oder sogar sehr hoch sein. Während ein leicht erhöhter Wert z.B. auf eine leichte Infektion wie eine Erkältung oder einen Harnwegsinfekt hinweist, kann ein stark erhöhter CRP-Wert durch eine bakterielle Infektion (Mandelentzündung, Lungenentzündung) oder eine schwere Entzündung (Blinddarmentzündung, Gallenblasenentzündung) hervorgerufen werden. Bei einem sehr hohen CRP-Wert könnte dagegen eine schwere systemische Infektion (Sepsis, schwere bakterielle Infektion) oder eine akute Entzündung (Bauchspeicheldrüsenentzündung) vorliegen.

Da beim Test auf C-reaktives Protein nur unspezifisch getestet wird, geben die Werte nur Tendenzen an, und sie geben auch keinen Hinweis auf die tatsächliche Erkrankung. Hinzu kommt, dass weitere Einflussfaktoren wie Alter, eingenommene Medikamente oder eine Schwangerschaft das Ergebnis verfälschen können. Eine ärztliche Abklärung ist deshalb insbesondere bei stark erhöhten oder sehr hohen CRP-Werten ratsam. Als erstes Diagnoseverfahren erfüllt ein CRP-Test, ebenso wie jeder andere Point-of-Care-Test, aber eine wichtige Funktion.

Wenn Sie sich für diese unkomplizierten, patientennahen Testverfahren interessieren, fragen Sie in der ApoLife Apotheke, welche Point-of-Care-Tests dort durchgeführt oder für die Anwendung zu Hause angeboten werden.

| 12. Jänner 2026 | Morbus Alzheimer

Die Begriffe „Alzheimer“ und „Demenz“ werden im Alltag oft synonym verwendet. Dies ist aber nicht ganz korrekt. Betroffenen und Angehörigen fällt zunächst die für Betroffene typische Wortfindungsstörung und das eingeschränkte Kurzzeitgedächtnis auf. Oft wird auch von zunehmender Aggression und Wesensveränderung der Alzheimer-Betroffenen berichtet. Aus medizinischer Sicht ist die Eiweißablagerung im Gehirn ein typisches Symptom dieser Demenz-Erkrankung.‍

Bei der Alzheimer-Erkrankung handelt es sich um eine besondere Form der Demenz-Erkrankungen. Mit 60 bis 80 Prozent stellt sie allerdings den Großteil der Demenz-Formen dar. Die neurodegenerative Erkrankung betrifft zwar meist Menschen über 80 Jahren, die ersten Symptome treten jedoch bereits weit früher auf. Wortfindungsstörungen, zeitweise Orientierungslosigkeit, Schwierigkeiten beim Einprägen neuer Informationen das Verlegen von Gegenständen sind typische Anzeichen, die darauf hindeuten, dass das Kurzzeitgedächtnis beeinträchtigt wird. Da dies jedoch bisweilen als „Altersvergesslichkeit“ verharmlost wird, erfolgt die Diagnose und Behandlung dann verspätetet.

Aggression als Folge von Alzheimer-Demenz
Im frühen Stadium sind die Betroffenen sich noch der einsetzenden Schwierigkeiten bewusst. Die Folgen sind Verunsicherung, Verwirrung und Angst, aber auch Aggression.

Mit zunehmenden Einschränkungen der Merkfähigkeit, des Gedächtnisses und der Orientierung steigt die Hilfebedürftigkeit im Alltag, etwa beim Einkaufen, Anziehen oder bei der Körperpflege. Im weiteren Verlauf schwindet die Wahrnehmung der eigenen Krankheit, andererseits kommen weitere Wesensveränderungen hinzu. Im Spätstadium wird die betroffene Person komplett hilflos. Der geistige Verfall wird massiv, die Sprache reduziert sich auf wenige Worte und verschwindet schließlich ganz.

Alzheimer-Demenzwird durch standardisierte Tests diagnostiziert. Hinzu kommen Untersuchungen des Nervenwassers sowie bildgebende Verfahren. Eine medikamentöse Therapie gibt es derzeit noch nicht. Einige Forschungsansätze mit Antikörpern scheinen zumindest in der Frühphase der Erkrankung Erfolge zu versprechen. Ein wichtiger Therapieansatz besteht darin, Betroffene sowohl geistig als auch körperlich zu aktivieren.

Um das individuelle Alzheimer-Risiko zu mindern, werden neben einer gesunden, mediterranen Ernährung und Verzicht auf Alkohol auch regelmäßige Bewegung und geistige Aktivität sowie das Pflegen sozialer Kontakte empfohlen. Mit einer gesunden Ernährung geht auch einher, auf Gewicht, Blutdruck und Blutzuckerwerte zu achten.

Wenn Sie bei sich selbst oder einem Angehörigen die genannten Symptome wie Wortfindungsstörungen, vermindertes Kurzzeitgedächtnis, Aggression und Wesensveränderungen feststellen, scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zunehmen. Eine frühe Diagnose und Behandlung hilft, das Fortschreiten der Alzheimer-Demenz zu verlangsamen. Die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke sind Ihnen gerne behilflich bei der Suche nach kompetenten Stellen. Daneben erhalten Sie hier auch wertvolle Produkte, um Ihre geistige Leistungsfähigkeit optimal zu fördern und möglichst zu erhalten.

| 02. Jänner 2026 | Psoriasis

Bei der Psoriasis, besser bekannt als Schuppenflechte, handelt es sich um eine chronische Entzündung der Haut. Die Hauterkrankung ist nicht ansteckend, für Betroffene allerdings recht unangenehm. Zur Behandlung der Plaque-Stellen und des damit verbundenen Juckreizes helfen Kortison und Nachtkerzenöl.‍

Laut Volksmund ist die Haut ein Spiegel der Seele. Diese Aussage könnte man grob verallgemeinert auch auf die Schuppenflechte anwenden.

Durch ein unausgeglichenes Immunsystem kann es bei einer entsprechenden genetischen Disposition dazu kommen, dass sich die Haut chronisch entzündet. Durch die damit verbundene übermäßige Stimulation der Hautzellen, die auch für die Entstehung der Hornhaut verantwortlich sind, werden vermehrt Hornhautzellen gebildet. Da diese übermäßig produzierten Hautschuppen nicht mehr so schnell abgebaut werden können wie bei einer normalen Hornhautproduktion, lagern sich die Zellen an der Hautoberfläche an und bilden dort dicke Schuppen. Diese Plaque-Stellen führen zu einem Juckreiz. Die medizinische Bezeichnung „Psoriasis“ für diese Hauterkrankung leitet sich von dem griechischen Wort „psora“ für „jucken“ ab. Die Bezeichnung „Schuppenflechte“ beschreibt das äußere Erscheinungsbild.‍

Die chronische entzündliche Hauterkrankung verläuft in Schüben
Die chronisch-entzündliche Hauterkrankung wird dem rheumatischen Formenkreis zugeordnet und verläuft in Schüben, d.h. es gibt Phasen mit stärkeren Beschwerden, die mit eher „ruhigen“ Phasen abwechseln. Als Auslöser kommen Rauchen und Stress in Frage, aber auch bakterielle oder virale Infektionen. Daneben können auch bestimmte Medikamente, etwa Malaria-Mittel, einen Schub auslösen.

Die Behandlung der Schuppenflechte verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele: zum einen natürlich die Behandlung der Entzündung selbst, zum andern ein Lindern des Juckreizes. Denn wenn ein Betroffener dem Juckreiz nachgibt und versucht, die Plaque abzukratzen, kommt es oft zu Hautverletzungen und kleinen Blutungen, die wiederum neue Entzündungen hervorrufen können.

Neben Kortison-Cremen können je nach Zustand auch Kortison-freie Salben und Cremen zum Einsatz kommen, daneben UV-Licht und in schweren Fällen auch Immunsuppressiva. Aus der Apotheke der Natur hat sich Nachtkerzenöl bewährt.

Für Betroffene ist eine gute Hautpflege das Um und Auf. Dazu gehört ein Verzicht auf parfümierte Pflegeprodukte, die Verwendung pflegender Öle wie Nachtkerzenöl oder Olivenöl, aber auch eine Stärkung des Immunsystems.

Bei Fragen zur Schuppenflechte beraten Sie die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke gerne hinsichtlich geeigneter Pflegeprodukte, einschließlich bewährter Eigenprodukte wie das ApoLife 6 Nachtkerzenöl aktiv. Daneben erhalten Sie in der ApoLife Apotheke auch Produkte zur Unterstützung der Haut von Innen und zur Stärkung des Immunsystems. Bei Bedarf können Sie dazu auch auf vegane Varianten zurückgreifen.

| 10. Dezember 2025 | Herz

Das Herz steht als Organ synonym für das Leben. Es pumpt Blut durch den Körper, damit Sauerstoff und Nährstoffe dorthin gelangen, wo sie benötigt werden. Während Alkohol und Nikotin Herzprobleme fördern, können umgekehrt Stressabbau, gesunder Schlaf und ein gesunder Lebensstil dafür sorgen, dass das Herz seine Arbeit unbeschadet verrichten kann. Dabei spielen auch Omega 3 Fettsäuren eine wichtige Rolle.

Dass das Herz fortwährend schlägt und uns damit am Leben erhält, wissen bereits die Kleinsten. Doch wirklich erstaunlich ist, dass unser Herz jeden Tag 100.000-mal pumpt. Da das Blut dabei zirkuliert, entspricht dies einer Pumpleistung von 7.000 Litern Blut innerhalb von 24 Stunden. Und dieses Blut ist das Transportmittel, über das Sauerstoff und Nährstoffe in den gesamten Organismus gelangen beziehungsweise Schadstoffe aus dem Organismus befördert werden.

Daraus ergeben sich verschiedene wichtige Erkenntnisse:
Nur ein gesundes Herz kann tagein-tagaus eine solche Höchstleistung vollbringen.
Herzschädigungen mindern die Leistung und sollten deshalb vermieden werden.
Neben den benötigten Stoffen (Sauerstoff und Nährstoffe) transportiert das Blut auch Schadstoffe, allerdings nicht nur aus dem Körper, sondern auch in den Körper.
Es gilt letztlich, die Herzgesundheit zu fördern und Schäden abzuwehren.

Typische Herzprobleme sind koronare Herzerkrankungen, Herzinfarkte und Angina pectoris. Sie führen dazu, dass das Herz nicht mehr ordnungsgemäß Blut pumpt, wodurch es im gesamten Organismus zu einer Mangelversorgung kommt. Der absolute Gau dabei ist ein Herzstillstand.

Nicht selten sind solche Probleme bedingt durch den Lebensstil. Übergewicht, wenig Bewegung, fettes Essen, ungesunde Nahrungsmittel ohne ausreichende Nährstoffe, Stress und mangelnder Schlaf, eventuell sogar Alkohol und Nikotin werden zu einem gefährlichen Mix, der das Herz einer dauerhaften Belastung aussetzt und mittel- bis langfristig schädigt.

Ein gesunder Lebensstil ist Wellness für Ihr Herz
Umgekehrt, und zu dieser Erkenntnis kommen manche leider erst nach einem Herzinfarkt oder anderen gesundheitlichen Problemen, kann eine Lebensstil-Änderung viel Positives für das Herz bewirken.‍‍

Bewegung: Jede noch so kleine Bewegung ist besser als gar keine. Treppen steigen statt Fahrstuhl oder Radfahren statt Auto, Spazierengehen, Walking, Jogging oder ein moderates Sportprogramm halten das Herz und den gesamten Körper fit. Bewegung fördert die Durchblutung und bringt somit automatisch Sauerstoff und Nährstoffe in die Organe.‍
Zellgifte vermeiden: Nikotin und Alkohol sind Zellgifte und schädigen den Organismus. Besonders problematisch wird dies, wenn man bedenkt, dass beide abhängig machen und damit die Dauerschädigung vorprogrammiert ist.‍
Stressabbau: Stress, wobei insbesondere negativer Stress oder Dystress gemeint ist, schädigt den Organismus, indem der Blutdruck steigt und eine Vielzahl eher unerwünschte biochemische Prozesse in Gang gesetzt werden. Stressvermeidung, aktiver Stressabbau und Entspannungstechniken können helfen, im wahrsten Sinne Ruhe zu bewahren.‍
Schlaf: Dauerhafter Schlafentzug schädigt den Körper. Aber auch unregelmäßiger, nicht ausreichender oder nicht erholsamer Schlaf sind nicht gerade förderlich. Achten Sie auf ausreichend Schlaf und gesunden, erholsamen Schlaf. Bei Einschlaf- oder Durchschlafproblemen wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Ernährung: Auch eine gesunde Ernährung gehört zu einem gesunden Lebensstil. Vollwertkost statt fettlastigem Fastfood, Vermeidung von raffiniertem Zucker und Salzbomben, ausreichendes Trinken und Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren helfen dem gesamten Organismus und dem Herzen im Besonderen.

Zur Unterstützung der Herzgesundheit empfehlen die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke Ihnen gerne geeignete Präparate, die auf Ihren Bedarf abgestimmt sind, z.B. Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren, Magnesium und Coenzym Q10 oder pflanzliche Präparate, z.B. mit Weißdorn, welche die Herzfunktion ganz natürlich unterstützen.

| 01. Dezember 2025 | Cholera

Wenn während oder nach einem Besuch in den Tropen Symptome wie Durchfall und Erbrechen auftreten, könnte dies ein Hinweis auf die Tropenkrankheit Cholera sein. Die Übertragung erfolgt über verunreinigte Lebensmittel, allen voran Trinkwasser. Da durch das Choleratoxin Dehydrierung droht, ist dringende Behandlung erforderlich, wobei ein Antibiotikum das Mittel der Wahl darstellt. Eine prophylaktische Impfung vor einer Fernreise wird dringend empfohlen.

Bei Katastrophenfällen, insbesondere im Zusammenhang mit Wassermassen, wird immer wieder vor Gefahren wie Typhus und Cholera gewarnt. Bei der Cholera handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die vor allem in tropischen Regionen vorkommt. Während sie in Europa weitgehend unter Kontrolle ist, stellt sie in vielen Ländern Asiens, Afrikas und Südamerikas nach wie vor ein Gesundheitsrisiko dar. Insbesondere Reisende unterschätzen diese Gefahr gerne.

Die Tropenkrankheit Cholera wird durch das Bakterium Vibrio cholerae verursacht. Typische Träger sind warmes, verunreinigtes Trinkwasser und rohe Lebensmittel. Die Infektion erfolgt dementsprechend meist durch den Verzehr belasteter Lebensmittel oder durch Trinkwasser, das mit Fäkalien in Berührung gekommen ist. Die Fäkalien spielen deshalb eine Rolle, weil infizierte Personen die hochansteckenden Bakterien bis zu drei Wochen lang ausscheiden können.

Bei Durchfall und Erbrechen im Ausland unbedingt an Cholera denken!
Das im Körper freigesetzte Choleratoxin führt zu plötzlichem, heftigem Durchfall und starkem Erbrechen. Diese Beschwerden sind nicht nur unangenehm. Sie können innerhalb kurzer Zeit zu gefährlicher Dehydrierung führen, also einem lebensbedrohlichen Flüssigkeits- und Elektrolytverlust.

Bei einem Verdacht auf Cholera sollte deshalb schnellstmöglich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Mit der richtigen medizinischen Behandlung lässt sich Cholera in den meisten Fällen gut in den Griff bekommen. Die Behandlung stützt sich dabei im Wesentlichen auf zwei Säulen: ein geeignetes Antibiotikum sowie eine gezielte Rehydrierung des Patienten, also die Zufuhr von Flüssigkeit und Salzen. Je nach Schweregrad erfolgt dies über Trinklösungen oder per Infusion.

Bei Fernreisen und insbesondere vor Ort in einem Cholera-Risikogebiet sollten Sie unbedingt die üblichen Regeln einhalten, mit denen Sie der Tropenkrankheit vorbeugen können:    
Achten Sie streng auf Hygiene.
Vermeiden Sie unsicheres Trinkwasser, auch beim Zähneputzen.
Lehnen Sie Eiswürfel ab.

Verzichten Sie auf ungekochte Lebensmittel wie Salat oder Speiseeis. Um dem Choleratoxin Paroli zu bieten, kann vor Antritt einer Fernreise zusätzlich eine Cholera-Impfung sinnvoll sein. In Österreich stehen dazu zwei wirksame Schluckimpfstoffe zur Verfügung, einer mit abgetöteten Bakterien (Totimpfstoff), der andere mit abgeschwächten Erregern (Lebendimpfstoff). Beide stärken den Immunschutz bei Reisen in gefährdete Regionen und werden in der Regel gut vertragen.‍

Zur weiteren Vorbereitung auf Fernreisen empfehlen die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke auch die Stärkung der Darmflora, etwa mit probiotischen Präparaten, sowie die Mitnahme eines Elektrolytpulvers für den Notfall. Sollte dennoch starker Durchfall oder Erbrechen auftreten, ist schnelles Handeln gefragt, um einer Dehydrierung vorzubeugen. Zögern Sie im Verdachtsfall nicht, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wenn Sie eine Fernreise planen, beraten die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke Sie zudem gerne persönlich zu empfohlener Impfung, Reisevorbereitung, geeigneten Produkten und Ihrer individuellen Urlaubsapotheke.

| 10. November 2025 | Keuchhusten

Wenn bei einem Kind nach einem grippeähnlichen Infekt plötzlich krampfartige Hustenanfälle mit Atemnot auftreten, könnte dies ein Hinweis auf Keuchhusten sein. Diese Kinderkrankheit wird über Tröpfcheninfektion übertragen und ist hoch ansteckend. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. Eine prophylaktische Impfung ist nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene sinnvoll.‍

Was der Mediziner als Pertussis bezeichnet, ist durch die volkstümliche Bezeichnung „Keuchhusten“ sehr viel einleuchtender beschrieben: Die betroffene Person, i.d.R. Kleinkinder, hustet krampfartig und ringt keuchend um Atem. Wenn dieses Symptome auftreten, ist die Erkrankung allerdings bereits weiter fortgeschritten. Sie beginnt mit grippeähnlichen Symptomen wie Schnupfen, Husten und Fieber und wirkt dadurch zunächst unverdächtig. Die Hustenanfälle treten dann erst etwa 4 bis 6 Wochen nach der Infektion auf. Sie können für das kleine Kind durchaus lebensbedrohlich werden, wenn es dabei zu Erbrechen oder Atemnot bis hin zu Atemaussetzern kommt.

Der Keuchhusten-Auslöser ist das Bakterium „Bordetella pertussis“. Es wird durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Sprechen) übertragen, und das bereits in der Frühphase der Erkrankung, also noch bevor die typischen Keuchhusten-Symptome auftreten. Auch wenn es sich beim Keuchhusten um eine Kinderkrankheit handelt, können durchaus Erwachsene davon betroffen werden und somit auch die Erreger weitergeben. Besonders gefährdet im Falle einer Erkrankung sind Schwangere, Immunsupprimierte, Personen mit Vorerkrankungen und andere Risikogruppen.

Pertussis-Impfung und regelmäßige Auffrischung ab Säuglingsalter
Vorbeugend hilft eine Impfung, die bereits als Grundimmunisierung im Säuglingsalter erfolgt und dann auch regelmäßig aufgefrischt werden sollte. Die Auffrischung ist insbesondere auch für Erwachsene empfehlenswert, die familiär oder beruflich regelmäßigen Kontakt mit Kindern oder den genannten Personengruppen haben oder zu letzteren gehören. Die Impfung schützt allerdings nur davor, selbst zu erkranken. Infizierte Personen können dennoch die Erreger weitergeben, sind also ebenfalls ansteckend.

Da der Keuchhusten durch Bakterien ausgelöst wird, erfolgt die Behandlung mit Hilfe von Antibiotika. Zusätzlich helfen, wie bei ähnlichen Erkrankungen, Schonung, schleimlösende Maßnahmen, viel Trinken und eine ausreichende Belüftung.

Bei schweren Verläufen kann auch ein Krankenhausaufenthalt erforderlich werden, speziell bei Säuglingen. Zu beachten ist, dass Sekundärinfektionen hinzukommen können, etwa Mittelohr- oder Lungenentzündung.

Wenn Sie Fragen zu Keuchhusten und/oder einer Pertussis-Impfung haben, helfen die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke Ihnen gerne weiter und überprüfen anhand Ihres Impfausweises auch Ihren Impfstatus.

| 05. November 2025 | Depressionen

Wenn wir in ein Stimmungstief fallen, ist der Begriff „depressiv“ oft nicht weit. Diese meist schnell wieder vorübergehenden Phasen sind jedoch etwas gänzlich anderes als eine Depression. Zu dem über einen längeren Zeitraum andauernden Stimmungstief gesellen sich neben einer massiven Schlafstörung oft auch Suizidgedanken. Die Ursachen sind vielfältig, oft spielen auch nicht verarbeitete Traumata eine wichtige Rolle. Bei einer Depression handelt sich um eine ernstzunehmende Erkrankung. Die Behandlung erfolgt mit Antidepressiva und Psychotherapie.

Ein einfaches Stimmungstief kann bereits massive Auswirkungen auf den Alltag der betroffenen Person haben. Bei einer Depression gilt dies in weit höherem Maße. Deutliche Anzeichen für eine Depression liegen vor, wenn das Stimmungstief und die damit verbundenen Symptome wie Verlust von Freude und Interesse an Dingen, die normalerweise Spaß machen, und ein starker Mangel an Antrieb und Energie mindestens zwei Wochen anhalten.

Bei Suizidgedanken umgehend professionelle Hilfe suchen!
Oft kommen dann noch andere Faktoren hinzu wie kognitive Probleme, eine massive Schlafstörung mit Einschlaf- und Durchschlafproblemen, Appetitlosigkeit oder Heißhunger, Gedankenkreisen in einer negativen Gefühlswelt, sozialer Rückzug, Schamgefühle wegen der Erkrankung, körperliche Beschwerden ohne klar erkennbare Ursache, oder sogar Suizidgedanken. All diese Dinge verstärken sich gegenseitig und verschlimmern so den Zustand der Depression. Suizidgedanken sind ein ernstes Warnsignal. Hier ist umgehend professionelle Hilfe erforderlich.

Die Ursachen einer Depression sind selten klar definiert. Meist ist es ein multifaktorielles Geschehen, bei dem auch Verluste, Konflikte, Traumata oder chronischer Stress eine große Rolle spielen.

Da es sich hier um eine psychische Erkrankung handelt, besteht die Behandlung in erster Linie aus einer Psychotherapie, wobei auch Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie erfolgreich eingesetzt werden. Unterstützend können Medikamente wie Antidepressiva helfen, die betroffene Person aus ihrem Stimmungstief herauszuholen und die biochemischen Prozesse im Gehirn zu korrigieren.

Neben den therapeutischen Maßnahmen ist es wichtig, (wieder) eine feste Alltagsstruktur zu etablieren. Entspannungstechniken, regelmäßige Bewegung im Freien sowie der Kontakt mit vertrauten Menschen helfen ebenfalls bei der Bewältigung der Erkrankung.

Auch über die Ernährung lässt sich einiges bewirken. Hier sind vor allem Nährstoffe wichtig, die Energie und Stimmung positiv beeinflussen, allen voran Zink, das z.B. in Vollkornprodukten, Nüssen, Gemüsen, Obst und Fisch („Brainfood“) enthalten ist.

Die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke empfehlen Ihnen gerne geeignete natürliche und/oder homöopathische Produkte, die den Symptomen und Begleiterscheinungen einer Depression entgegenwirken können.

| 10. Oktober 2025 | Schlafstörungen

Nach einem guten Schlaf fühlen wir uns frisch und erholt. Ein- und Durchschlafprobleme stellen dagegen ein großes Problem dar, da sie die nötige Regeneration verhindern und die Leistungsfähigkeit einschränken. Dies gilt ganz besonders für die Schlafapnoe. Statt dem Griff zu Schlaftabletten oder gar Alkohol können Melatonin und Passionsblume wirksame Hilfe zum Ein- und Durchschlafen bieten.‍

Ein- und Durchschlafprobleme können viele Ursachen haben. Ein wenig Aufregung vor dem Zubettgehen, sogar durch einen spannenden Film oder ein spannendes Buch, kann schon ausreichen. Solche sporadischen Episoden sind zwar nicht schön, und am Morgen fühlen wir uns nicht ganz so fit wie sonst.

Schlimmer sind dagegen schon dauerhafte Ein- und Durchschlafprobleme, etwa bedingt durch Stress, schweres und fettes Essen vor dem Schlafengehen, gewohnheitsmäßiges Fernsehen im Schlafzimmer. Auch körperliche Faktoren wie Übergewicht, hoher Blutdruck oder eine Erkrankung, sowie äußere Faktoren wie Lärm oder schlechte klimatische Verhältnisse im Schlafzimmer wirken sich negativ auf das Schlafen aus. Auf Dauer führen diese Schlafprobleme zu einer unvollständigen Regeneration und zu verringerter Leistungsfähigkeit im Alltag.

Nächtlicher Angriff auf die Gesundheit: Schlafapnoe
 
Eine besondere Form von Schlafproblemen stellt die Schlafapnoe dar. Dabei kann es beim Schnarchen zu kurzzeitigen Atemaussetzern kommen, die zum Teil sogar über einer Minute andauern können. Auf Dauer kann dies ein erhöhtes Risiko für einenHerzinfarkt oder Schlaganfall bedeuten. Da Betroffene die Atemaussetzer selten selbst wahrnehmen, ist es umso wichtiger, dass der Partner das thematisiert. Nach Abklärung beim HNO-Arzt und gegebenenfalls einem Besuch im Schlaflabor kann bei Bedarf ein CPAP-Gerät verordnet werden. Dies ermöglicht wieder einen erholsamen Schlaf mit Regeneration und verbessert die Leistungsfähigkeit.

Je nach Ursache können schon kleine Maßnahmen helfen, Ein- und Durchschlafprobleme zu vermeiden, etwa eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, Verzicht auf emotional aufwühlenden Medienkonsum unmittelbar vor dem Einschlafen oder Entspannungstechniken (Autogenes Training, Atemtraining).

Sind die Ein-und Durchschlafprobleme eher psychisch bedingt, können Präparate mit Melatonin und Passionsblume zu einem erholsamen Schlaf verhelfen. Hierfür empfehlen Ihnen die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke z.B. die Eigenprodukte ApoLife 25 Nachtruhe mit Melissen- und Passionsblumen-Extrakten sowie Melatonin oder, für die schnelle Anwendung, ApoLife Melatonin Schlaf-Spray mit zusätzlichen Baldrian-, Hopfen- und Passionsblumen-Extrakten.‍

| 03. Oktober 2025 | Parasiten

Beim Thema „Parasiten“ sträuben sich bei vielen Menschen die Nackenhaare. Dabei reicht die Palette von Darmparasiten über Würmer und Läuse bis hin zu anderen Kleinstparasiten, die im schlimmsten Fall über Lebensmittel oder Trinkwasser in unseren Körper gelangen. Typische Anzeichen für Darmparasiten können z.B. Durchfall und Bauchschmerzen sein.

Das Wort Parasit bedeutet übersetzt etwa „Tischgenosse“. Die Bezeichnung „Schmarotzer“ ist etwas eindeutiger. Bei einem Parasiten handelt es sich um einen Organismus, der seine Nahrung von einem anderen (dem Wirt) bezieht, teils zu Fortpflanzungszwecken, teils auch zum eigenen Überleben.

Meist ist der Nutzen dabei einseitig, nämlich zugunsten des Schmarotzers. Im schlimmsten Fall schädigt der Parasit aber sogar den Wirt. Recht bekannte Vertreter für solche Parasiten sind Läuse, Flöhe und Zecken, die am Blut ihrer Wirte interessiert sind. Da sie sich nur an der Körperoberfläche aufhalten, werden sie als „Ektoparasiten“ bezeichnet. Sie sind in erster Linie lästig, können allerdings auch Krankheiten übertragen.

Die Feinde im Körperinneren: Darmparasiten und Würmer

Im Gegensatz dazu leben Darmparasiten und Würmer im Körperinneren und können dort zu massiven Folgeerkrankungen führen. Ein bekannter Vertreter dieser Art ist der bei Kindern auftretende Madenwurm, der seine Eier am After ablegt, was zu einem Juckreiz führt. Die Eier werden durch kontaminierte Lebensmittel, Gegenstände oder durch mangelnde Handhygiene (Kratzen beim Juckreiz) übertragen.‍

Ein eher seltener Darmparasit ist der Bandwurm. Er findet seinen Weg in den Körper über rohes bzw. halbgegartes Rindfleisch oder Fisch sowie über kontaminierte Waldfrüchte.

Insbesondere auf Reisen besteht die Gefahr, sich Darmparasiten wie beispielsweise Giardia lamblia einzufangen. Hauptübertragungsmedium ist hier verunreinigtes Trinkwasser.

Typische Anzeichen für einen Darmparasiten-Befall sind Bauchschmerzen und Durchfall, gekoppelt mit Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Müdigkeit oder Hautausschlägen. Eine ärztliche Abklärung per Stuhl- oder Blutprobe ist deshalb unbedingt notwendig, vor allem nach einer Fernreise.

Zur Vermeidung solcher Parasiten gelten die Grundregeln der Handhygiene. Abgepacktes Wasser, Verzicht auf Eiswürfel und rohe Speisen, Abkochen von Trinkwasser und Schälen von Obst sind in fremden Ländern das Um und Auf. Insektenschutz hilft gegen die Übertragung von Parasiten durch Stechmücken und Zecken. Bei Haustieren sind Floh- und Zeckenschutz sowie regelmäßige Entwurmung wichtig.

Gegen Ektoparasiten wie Zecken und Läuse beraten die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke Sie gerne hinsichtlich wirksamer Präparate. Sollten bei Ihnen oder Ihrem Kind Würmer oder Darmparasiten diagnostiziert worden sein, erhalten Sie hier nicht nur die verordneten Medikamente, sondern auch Mittel gegen entsprechende Nebenwirkungen wie Durchfall und Bauchschmerzen.

| 10. September 2025 | Scharlach

Wenn im Kreuzworträtsel oder einer Quizshow die Frage auftritt nach einer Kinderkrankheit mit Himbeerzunge, fällt insbesondere Eltern und Erzieherinnen die Antwort leicht: Scharlach.

Neben der typischen Zunge ist diese Kinderkrankheit auch an einem charakteristischen Hautausschlag zu erkennen. Die Gefahr einer Ansteckung, i.d.R. über Tröpfchen, lässt sich durch rechtzeitige Antibiotikum-Behandlung schnell reduzieren.‍

Wenn Kinder sich unwohl fühlen und schnell massivere Symptome entwickeln, ist es wichtig, die wahre Ursache herauszufinden und entsprechend zu behandeln. So sind plötzlich einsetzendes hohes Fieber, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden noch recht unspezifisch. Kommen aber zu den geröteten Wangen ein blasses Munddreieck, eine rötliche Zunge mit kleinen Punkten (Himbeerzunge) und Ausschlag unter den Achseln und/oder in der Leistengegend hinzu, handelt es sich höchstwahrscheinlich um die Kinderkrankheit Scharlach.
Sie tritt typischerweise zwischen dem 3. und 10. Lebensjahr auf, kann allerdings auch bei Erwachsenen ausbrechen. Die Auslöser der Infektion sind Bakterien, meist Streptococcus pyogenes. Die Übertragung erfolgt über Tröpfchen, also durch Husten, Niesen oder engen Kontakt zu erkrankten Personen. Nach der Ansteckung kann es 24 Stunden bis zu 4 Tage dauern, bis die Symptome auftreten.

Antibiotikum-Behandlung reduziert auch Ansteckung

Insgesamt ist diese Kinderkrankheit nicht sehr gefährlich, sofern nicht Komplikationen wie Mittelohrentzündung, Nierenentzündung oder rheumatisches Fieber auftreten. Da sich bei den Erregern um Bakterien handelt, kann die Behandlung mit einem Antibiotikum erfolgen. Die gute Nachricht: Bereits 24 Stunden nach der ersten Einnahme ist die Gefahr einer Ansteckung deutlich reduziert.

Ansonsten besteht die Behandlung im Lindern der Symptome, d.h. Ruhe, lindernde Tees, Mittel gegen Schmerzen und Fieber sowie Hautpflege. Betroffene und pflegende Personen sollten zudem die Regeln der Handhygiene beachten, um die Gefahr einer Ansteckung zu verringern.

Beim Verdacht oder bestätigter Diagnose stehen die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite und empfehlen Ihnen für Kinder geeignete Präparate gegen die jeweiligen Symptome dieser Kinderkrankheit. Dies ersetzt allerdings nicht den Besuch beim Arzt, der die Diagnose stellt, die Antibiotikum-Behandlung einleitet und den Krankheitsverlauf überwacht.

| 01. September 2025 | Entspannung

Zu den gefühlt häufigsten Worten unserer Zeit zählen „Stress“ und „Work-Life-Balance“. Entspannung tut offensichtlich Not. Neben speziellen Techniken wie Yoga und Meditieren kann aber auch Mutter Natur dazu beitragen, wieder „herunterzukommen“. Insbesondere Baldrian, Passionsblume und Hopfen haben sich bewährt, wenn nach einem anstrengenden Tag oder allgemeiner innerer Anspannung wieder Beruhigung eintreten soll.‍

Schnelllebigkeit, permanente berufliche und alltägliche Herausforderungen und unerwartete Ereignisse fordern ihren Tribut: Wir fühlen uns gestresst, aufgeputscht und permanent unruhig. Während Stress als Eu-Stress durchaus positiv erlebt wird, kann Di-Stress, also negativer Stress, sich massiv auf die Gesundheit auswirken.

Umso wichtiger ist es, solche Situationen möglichst zu vermeiden oder zumindest zu entschärfen. Dies ist einer der Grundgedanken der vielzitierten Work-Life-Balance. Durch entsprechende Gestaltung der beruflichen Bedingungen soll (wieder) ein Ausgleich hergestellt werden zwischen der Arbeit und dem Leben außerhalb der Arbeit, sei es Familie oder einfach nur ganz persönliches Wohlbefinden.

Neben solchen formalen Maßnahmen können aber auch viele kleinere Dinge zur allgemeinen Beruhigung der inneren Anspannung beitragen. Dies können einfache Atemtechniken sein, die sogar innerhalb der jeweiligen Situation durchgeführt werden können, oder spezielle Entspannungstechniken wie Yoga und Tai-Chi. Andere Möglichkeiten sind Sport oder ein einfacher Waldspaziergang, Wellnessmaßnahmen oder ein entspannendes Bad, ebenso ein gesunder Schlaf.

Stressverhindert Ein- und Durchschlafen
Doch gerade letzteres ist leichter gesagt als getan, da die innere Anspannung und das Gedankenkarussell ein schnelles Einschlafen und aufwachfreies Durchschlafen verhindern. In all diesen Situationen bietet Mutter Natur uns wertvolle Hilfe zur Beruhigung. Dazu gehören zum Beispiel·        

Baldrian: fördert schnelles Einschlafen und Durchschlafen, wirkt beruhigend, hilft gegen innere Unruhe    

Passionsblume: wirkt gegen nervöse Unruhe, fördert Ein- und Durchschlafen

Hopfen: unterstützt das Einschlafen, trägt zur Beruhigung der Nerven bei

Die Extrakte aus diesen Pflanzen, oft in Kombination mit anderen Pflanzenextrakten, sind in vielfältigen Darreichungsformen erhältlich, sei es in Form von Tees, Tropfen, Kapseln oder ätherischen Ölen. Dabei sollten Sie unbedingt auf hochwertige Produkte in Arzneibuchqualität zurückgreifen.

Wenn Sie Hilfe suchen zur natürlichen Beruhigung bei Stress oder zur Verbesserung der Work-Life-Balance, beraten die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke Sie gerne bezüglich geeigneter Präparate und deren Anwendung. Fragen Sie in diesem Zusammenhang auch nach Eigenprodukten mit Extrakten aus Baldrian, Passionsblume, Hopfen und anderen Pflanzen. Da zunehmend auch Kinder unter Alltags- und schulischem Stress leiden, gibt es auch hier natürliche Hilfe in Form von ApoLife Schlaf gut Kindersaft.‍

| 11. August 2025 | Leber

Dass Schadstoffe in Lebensmitteln unseren Körper belasten, steht außer Frage. Besonders gefordert ist dabei die Leber, die einen hohen Beitrag zur Entgiftung leistet. Belastungen drohen diesem wichtigen Organ aber nicht nur durch Medikamente oder Alkohol, sondern auch durch einen ungesunden Lebensstil und damit verbundener Adipositas. Typische Anzeichen einer gestörten Leberfunktion, zu der auch die Hepatitis gehört, ist die Gelbfärbung von Haut und Augen. Zur natürlichen Unterstützung bieten sich Mariendistel und Artischocke an.

Über die Aufgaben und Funktionsweise der Leber ließen sich wahre Bücher füllen – das gut 2 kg schwere Organ, das sich im rechten Oberbauch befindet und aus zwei Leberlappen besteht, ist eine regelrechte organische Chemiefabrik. Tagaus, tagein wandelt sie Stoffe um, etwa Fett in Speicherfett oder Speicherfett zur Energiegewinnung, sie speichert Vitamine, Spurenelemente sowie Kohlenhydrate als Glykogen, produziert Gallensäfte, Plasmaproteine, filtert und speichert Blut. 2.000 Liter Blut werden tagtäglich gefiltert und etwa 600-900 ml Gallensaft produziert.‍

Vieles davon tut die Leber klaglos und ohne dass es uns weitere Beschwerden bereitet. Doch wie jedes Organ kann auch die Leber an ihre Grenzen gelangen und Organschädigungen erleiden, etwa eine Entzündung der Leber (Hepatitis). Leberfunktionsstörungen sind im Labor nachweisbar, aber auch erkennbar an einer Gelbfärbung der Haut und der Augen sowie an dunkelgelbem Urin.

Hauptursachen für Hepatitis & Co
Zu den häufigsten Ursachen von Leberfunktionsstörungen gehört ganz allgemein eine Überlastung des Organs, also eine dauerhaft übermäßige Zufuhr von Stoffen, die die Leber ab- oder umbaut.

Alkohol: Ein ganz besonderer Feind und eine große Herausforderung bei der Entgiftung ist dabei Alkohol, der nichts anderes als ein Zellgift darstellt. Regelmäßiger und übermäßiger Alkohol-Konsum resultieren in einer Fettleber, die wiederum zu einer Hepatitis und in der Folge zu einer Leberzirrhose führen kann.

‍Medikamente: Auch wer dauerhaft Medikamente einnimmt, sei es verordnet oder als Selbstmedikation, sollte seine Leberwerte regelmäßig überprüfen lassen.

Adipositas: Der Lebensstil hat ebenfalls einen großen Einfluss auf die Funktionalität der Leber: Üppige Speisen, Süßigkeiten und mangelnde Bewegung sind Wegbereiter für Adipositas, und sie belasten die Leber ganz enorm. Auf Dauer wird die Leber mit einer solchen Schwerstarbeit nicht mehr fertig. Es kommt zu Hepatitis und Funktionsstörungen.‍

Daraus ergibt sich umgekehrt, dass durch eine entsprechende Umstellung des Lebensstils und eine gesunde, ausgewogene Ernährung die Leber entlastet werden kann. Unterstützend können natürliche Präparate helfen, die Leberfunktion zu verbessern. Hier haben sich insbesondere Mariendistel und Artischocke bewährt. Die Bitterstoffe in Artischocke, ebenso in Radicchio und Chicoree fördern den Gallenfluss und somit auch die Fettverdauung. Bei der Mariendistel ist es der Wirkstoff Silymarin, der die Leber vor Schadstoffen schützt und die Regeneration der Leberzellen fördert.‍

Wenn Sie Fragen zur Unterstützung der Leberfunktion haben, stehen die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke gerne mit ihrem Fachwissen zur Seite und können Ihnen bei Bedarf geeignete Präparate empfehlen, etwa auf natürlicher Basis mit Extrakten aus Mariendistel und Artischocke.‍

| 10. Juni 2025 | Ringelröteln

Aller guten Dinge sind meist drei. Bei den weniger guten sind es oft mehr. Das gilt auch für die typischen Kinderkrankheiten. Dazu gehören u.a. die Ringelröteln, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden und sich durch Hautausschlag und Juckreiz bemerkbar machen. Typisch ist ein schmetterlingsförmiger Ausschlag im Gesicht. Tritt die an sich harmlose Kinderkrankheit erst im Erwachsenenalter auf, ist vor allem während einer Schwangerschaft Vorsicht geboten.

Diese Kinderkrankheit wird per Tröpfcheninfektion übertragen, also typischerweise durch Husten, Niesen oder Hautkontakt. Während bei den üblichen Röteln der Rubellavirus sein Unwesen treibt, ist es bei denRingelröteln Parvovirus B19. Betroffen sind meist Kinder zwischen 5 und 15 Jahren. Nach einer erfolgreich durchgestandenen Infektion sind Betroffene lebenslang immun, allerdings kann die Erkrankung auch im Erwachsenenalter wieder aufflammen, etwa durch Stress.

Die zwei Phasen der Kinderkrankheit

Die Erkrankung verläuft in zwei Phasen.     

Frühphase:
Die Frühphase setzt 4 bis 14 Tage nach der Infektion ein. Die Beschwerden sind eher unspezifisch. Erhöhte Temperatur, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Hals-, Muskel-und Gliederschmerzen sowie eine laufende Nase lassen zunächst eher einen grippalen Infekt vermuten. Nach 2 bis 3 Tagen klingen die Beschwerden wieder ab.
   
‍Spätphase:
Rund eine Woche nach dem Ausbruch lässt die zweistufige Spätphase keinen Zweifel mehr offen: Zunächst bildet sich im Gesicht auf beiden Wangen ein leuchtend roter, schmetterlingsförmiger Ausschlag, wobei der Mundbereich nicht betroffen ist. Aufgrund des Erscheinungsbildes spricht man auch von einem „Ohrfeigen-Exanthem“. Nach weiteren zwei Tagen zeigen sich auch Hautveränderungen an Armen, Beinen sowie am Rumpf. Die hellroten, ringförmigen, symmetrisch verlaufenden Flecken sind zum Teil netzartig miteinander verbunden. Spätestens nun macht sich auch ein unangenehmer Juckreiz bemerkbar.

Insgesamt verläuft die Erkrankung recht harmlos. Eine antivirale Therapie gegen den speziellen Virus gibt es bisher nicht. Die Behandlung beschränkt sich deshalb auf Symptomlinderung. Dies sollte allerdings unbedingt mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden, da die Medikamente zur Behandlung von Kindern auch kinderverträglich sein müssen.

Aufgrund der hohen Infektionsgefahr ist es angeraten, das Kind während der Erkrankung zu Hause zu behalten und nicht in Kindergarten oder Schule zu schicken.

Wichtig zu wissen ist, dass Erwachsene, die die Kinderkrankheit nicht durchgemacht haben, auch nicht immun sind und sich somit infizieren können.Dies ist besonders gefährlich für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sowie für Schwangere. Im ersten und zweiten Drittel der Schwangerschaft besteht ein hohes Risiko für das Ungeborene.

Bei Verdacht auf Ringelröteln oder einer erfolgten Diagnose unterstützen die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke Sie gerne bei der Auswahl symptomlindernder Präparate, sei es gegen Hautausschlag, Juckreiz oder andere Begleitsymptome. Sollten Sie im Rahmen einer Schwangerschaft auch nur entfernt mit dem Erreger dieser Kinderkrankheit in Kontakt kommen, suchen Sie unbedingt Ihren Arzt zur Abklärung auf.

| o8. Juni 2025 | Thypus

Die Vorfreude auf einen bevorstehenden Urlaub lässt oft vergessen, dass insbesondere bei Fernreisen auch Gefahren für die Gesundheit lauern.

Verunreinigtes Trinkwasser und kontaminierte Lebensmittel bringen den Verdauungstrakt schnell in Aufruhr. Besonders tückisch ist dabei Typhus. Die Erkrankung ist hierzulande meldepflichtig. Eine prophylaktische Impfung gehört zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen. ‍Wer nicht in ferne Länder reist, kennt Typhus zumindest von Berichten aus Katastrophengebieten, wo sich die Krankheit schnell ausbreitet. Wer regelmäßig Fernreisen unternimmt, ist über die Gefahren (hoffentlich) informiert.

Wenn Sie dagegen zum ersten Mal in ein Land verreisen möchten, in dem unzureichende hygienische Verhältnisse herrschen (etwa in Regionen Südostasiens, Afrikas oder Mittel- und Südamerikas), sollten Sie sich vorab informieren und wappnen, nicht zuletzt auch durch eine Typhus-Impfung.‍

Typhus ist eine bakterielle Erkrankung. Der Erreger, das Bakterium Salmonella enterica Serotyp Typhi, wird durch verunreinigte Lebensmittel übertragen, wozu auch Trinkwasser gehört. Daneben gibt es einen Übertragungsweg über infizierte Personen.

Die Schätzungen belaufen sich auf bis zu 22 Millionen Erkrankungen weltweit mit einer jährlichen Todesfallrate von 200.000.‍

Typhus Symptome:
Hohes Fieber und Magen-Darm-Probleme

Die Krankheit bricht erst nach 1 bis 3 Wochen aus, was bedeutet, dass die Symptome auch erst nach der Rückkehr aus dem Urlaubauftreten können. Die erklärt auch, warum sie meldepflichtig ist. Nach anfänglich erhöhter Temperatur steigt diese für mehrere Tage auf über 39° C, begleitet von typischen Infektionssymptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und allgemeiner Schwäche.

Ein typisches Anzeichen für Typhus ist der Übergriff auf den Verdauungstrakt. Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfung oder auch Durchfall und Übelkeit erklären die wissenschaftliche Bezeichnung „Typhus abdominalis“.

Hautausschläge sind ebenfalls möglich. Veränderungen des Bewusstseins mit Benommenheit oder Verwirrtheit sind Anzeichen für eine schwere Erkrankung. Da es im weiteren Verlauf auch zu starken Blutungen, Sepsis oder einem Darmdurchbruch kommen kann, ist eine unbehandelte Typhus-Erkrankung lebensbedrohlich.

Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika gegen die Bakterien. Gegen die Gefahr einer Dehydrierung sind Flüssigkeit und Elektrolyte erforderlich.

‍Hygiene-Einmalseins gegen Typhus:

Lebensmittel und Trinkwasser nur abgekocht

Aufgrund der Übertragungswege ergeben sich einige wichtige Verhaltens-und Vorbeugeregeln:  

Trinkwasser: Verwenden Sie nach Möglichkeit nur abgekochtes Wasser. Ebenfalls nochvertretbar sind abgepacktes oder gefiltertes Wasser. Eine besondere Gefahr droht durch Eiswürfel.

Lebensmittel: Essen Sie keine rohen Speisen, wie z.B. Salate, Muscheln, Speiseeis oder Eiswürfel. Verzehren Sie nur gekochte oder anderweitig durcherhitzte Speisen.

Hygiene: Die spätestens seit Corona bekannten Regeln zur Händehygiene, also regelmäßiges Waschen mit Wasser und Seife und nach Möglichkeit auch Händedesinfektion, sind Pflicht, insbesondere vor dem Essen.

Impfung: Eine Überprüfung des Impfstatus und gegebenenfalls eine Typhus-Impfung oder Auffrischung ist vor Fernreisen ebenfalls Pflicht.

Wenn Sie eine Reise in ein Typhus-Risikogebiet planen, beraten die Apothekerinnen und Apotheker der ApoLife Apotheke Sie gerne hinsichtlich der jeweiligen Impfpflichten und -empfehlungen. Ob eine Impfung erforderlich ist oder aufgefrischt werden sollte, ergibt sich aus Ihrem Impfausweis.

Daneben helfen sie Ihnen auch, Ihre Reiseapotheke anzupassen, einschließlich unverzichtbarer Notfallpräparate.